4/8 Sea Sonic S12G 550 W im Test : Günstigere G-Serie mit festen Kabeln

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Messungen

Im Folgenden sind die Testergebnisse des Sea Sonic S12G 550 Watt in mehrere Untergruppen gegliedert. Zum einen wird die Effizienz anhand eines automatisierten Tests an einer kalibrierten Chroma 8000 ATS betrachtet und dabei beispielsweise auch auf Punkte wie die Restwelligkeit und Stützzeit eingegangen. Zum anderen werden reale Lautstärketests mit eigenen Testsystemen durchgeführt.

Die Details zu der Testmethodik, der eingesetzten Teststation, den Messungen und der Lautstärkemessung sind in einem gesonderten Artikel „So testet ComputerBase Netzteile“ zusammengefasst.

Für das S12G kamen während der Tests folgende selbst kalkulierten Lasten zum Einsatz:

Lastkalkulation Sea Sonic S12G
Schiene 25 Watt fest 10 % 20 % 50 % 100 % Crossload 12V Crossload Minor
+5V 1,00 1,01 2,02 5,05 10,1 1,0 17,4
+12V1 1,30 3,77 7,54 18,86 37,72 45,0 3,0
-12V 0,04 0,03 0,05 0,13 0,25 0,2 0,2
+3,3V 1,0 1,01 2,02 5,05 10,1 1,0 10,0
+5Vsb 0,2 0,21 0,42 1,05 2,10 1,0 1,0
Angaben in Ampere

Die einzelnen Ergebnisse jeder Kategorie können anhand der Schaltflächen über den Diagrammen durchgeschaltet werden.

Effizienz

Beim Wirkungsgrad gibt es im Chroma-Test keine spannenden Erkenntnisse. Die Effizienz im 115-Volt-Netz genügt unter Berücksichtigung der Toleranz 80Plus-Gold. Bei 20 und 100 Prozent Last werden die Anforderungen übertroffen, die Unterschreitung bei mittlerer Belastung beträgt nur 0,17 Prozentpunkte und damit weniger als die Hälfte der Toleranz von 0,4 Punkten. Bei 230 Volt Eingangsspannung positioniert sich das S12G bezüglich der Effizienz bei den Gold-Modellen der Wettbewerber. Der Wirkungsgrad ist daher als gut einzustufen.

Leistungsfaktorkorrektur (PFC)

Die Leistungsfaktorkorrektur des S12G überzeugt mit perfekten Werten und führt gemeinsam mit dem hauseigenen G-550 die Bestenliste in dieser Disziplin an.

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