6/8 Adata Premier SP610 im Test : Sparsame SSD für Notebooks

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Detailbetrachtungen

Neuzustand und Leistungsabfall

Zur Überprüfung der Leistungsbeständigkeit dient der Benchmark AS SSD. Mit diesem werden Transferraten und Zugriffszeiten der SSDs zunächst im leeren Auslieferungszustand und im späteren Verlauf nach normaler Nutzung mit installiertem System sowie nach starker Nutzung und fast vollständiger Befüllung überprüft. Der TRIM-Befehl ist dabei durchgehend aktiv. Details zu diesem Vorgehen und den vorbereitenden Maßnahmen liefert der Artikel „So testet ComputerBase SSDs“.

AS SSD – Adata Premier SP610 512 GB
Neuzustand
(ohne Daten)
Normalzustand
(35 GB belegt)
Stark genutzt
(10 GB frei)
∆ Neuzustand
zu Stark genutzt
Sequenzielles Lesen 525,56 MB/s 524,79 MB/s 520,23 MB/s – 1 %
Sequenzielles Schreiben 425,38 MB/s 424,74 MB/s 422,88 MB/s – 1 %
4K Lesen 29,25 MB/s 29,16 MB/s 28,5 MB/s – 3 %
4K Schreiben 104,43 MB/s 101,28 MB/s 101,44 MB/s – 3 %
4K 64Thrd Lesen 281,79 MB/s 279,73 MB/s 280,37 MB/s – 1 %
4K 64Thrd Schreiben 259,08 MB/s 237,5 MB/s 237,2 MB/s – 8 %
Zugriffszeit Lesen 0,036 ms 0,042 ms 0,129 ms + 258 %
Zugriffszeit Schreiben 0,038 ms 0,038 ms 0,039 ms + 3 %

Beständig hohe Transferraten verspricht der Hersteller auf den Produktseiten zur SP610. Die Messungen belegen, dass die Leistung auch nach starker Nutzung nicht abfällt. Einbrüche im niedrigen einstelligen Prozentbereich sind allenfalls messbar.

Die Verringerung der Schreibrate bei 64 ausstehenden Befehlen sowie die stark erhöhte Zugriffszeit beim Lesen treten bei allen bisher getesteten Probanden auf und sind als normal zu erachten.

Ratings

Die abschließende Gesamtbetrachtung ergibt für die Adata SP610 512 GB eine Leistung im unteren Mittelfeld. Der Abstand zur Spitze beträgt jedoch nur sieben Prozent. Im Schnitt aller Messungen wird das gleiche Leistungsniveau einer Plextor M6S 256 GB oder einer Samsung 840 Evo 250 GB erreicht. In der gleichen Kapazitätsklasse liegen jedoch Crucial M550 und MX100 leicht in Front, was vor allem auf die höhere Schreibleistung zurückzuführen ist.

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