Radeon R9 285 im Test: Schneller Tonga mit kastriertem Speicher

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Wolfgang Andermahr
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Testergebnisse

Im Artikel „So testet ComputerBase Grafikkarten“ kann nachgelesen werden, wie ComputerBase Grafikkarten seit Sommer 2014 unter die Lupe nimmt.

Die Turbo-Taktraten

Tonga ist mit demselben Turbo-Mechanismus wie die Hawaii-GPU ausgestattet. Das bedeutet, dass der Rechenkern so lange mit dem maximalen Takt arbeitet, wie eine voreingestellte Temperatur oder Leistungsaufnahme nicht überschritten wird. Andernfalls taktet sich der Chip in sehr feinen Schritten herunter.

Bei der Radeon R9 285 Strix hat Asus allerdings offenbar das Temperaturlimit deaktiviert: Selbst bei 95 Grad Celsius arbeitet die Karte noch mit der vollen Frequenz. Das „Power Target“ lässt sich manuell um 20 Prozent erhöhen.

Die tatsächlichen Taktraten der Asus Radeon R9 285 OC Strix
Spiel Maximaler Takt Takt nach 20 Minuten Takt nach 20 Minuten
(150 % PT)
Anno 2070 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Assassin's Creed 4 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Battlefield 4 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Bioshok: Infinite 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Call of Duty: Ghost 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Company of Heroes 2 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Crysis 3 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Far Cry 3 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Grid Autosport 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Hitman Absolution 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Metro Last Light 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Risen 2 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Rome 2 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Thief 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Tomb Raider 954 MHz 954 MHz 954 MHz
Watch Dogs 954 MHz 954 MHz 954 MHz
[P] = Power Target limitiert, [T] = Temperature Target limitiert

Die Asus Radeon R9 285 OC Strix schafft es in allen Testspielen, die vollen 954 MHz zu halten. Auch nach langen Lastphasen von rund einer Stunde bleibt die Karte in Anno 2070 noch bei der vollen Frequenz. Dementsprechend ändert sich weder an der Leistungsaufnahme, noch an der Geschwindigkeit, noch der Frequenz etwas, wenn das Power Target maximiert wird.