6/15 Radeon R9 285 im Test : Schneller Tonga mit kastriertem Speicher

, 344 Kommentare

Einzelergebnisse Spiele

Spiele-Einzelergebnisse in 1.920 × 1.080:

Ein Blick in die einzelnen Spiele verrät, dass Radeon R9 280 und Radeon R9 285 nicht immer gleich auf liegen. Die Positionierung hängt davon ab, wie gut die neue Bandbreitenkompression beziehungsweise das verbesserte Front-End der Radeon R9 285 arbeiten.

In Bioshock: Infinite arbeitet die Radeon R9 285 gute 14 Prozent schneller als die Radeon R9 280 und ist kaum noch langsamer als die Radeon R9 280X. Auch in Metro: Last Light (zwölf Prozent) sowie Thief (neun Prozent) kann sich die neue Grafikkarte einen guten Vorsprung erkämpfen. In Hitman: Absolution sowie Risen 2 hat dagegen die Radeon R9 285 das Nachsehen und muss sich um vier Prozent geschlagen geben. In Watch Dogs sind es gar sieben Prozent, wobei dort auch der mit 2.048 MB für das zu kleine Speicher eine Rolle spielt.

In Battlefield 4 kommt auf der Radeon R9 285 im Test DirectX anstatt Mantle zum Einsatz. Aktuell ist die Low-Level-API auf Tonga noch langsamer als DirectX, was AMD in Kürze mittels eines neuen Treibers beheben will.

Spiele-Einzelergebnisse in 2.560 × 1.600:

Frameverläufe Spiele

Auch bei den Frameverläufen zeigt sich, dass die Architektur von Tahiti und Tonga deutliche Unterschiede aufweist – mal ist innerhalb eines Spieles die eine Grafikkarte schneller, mal die andere. Teilweise wechseln die Positionen von Szene zu Szene. Zudem lässt sich in Watch Dogs gut erkennen, dass es in dem Titel Probleme mit dem 2.048 MB großen Speicher gibt. Während die Radeon R9 280 mit drei Gigabyte einen gleichmäßigen Frameverlauf liefert, zeigen die beiden anderen Karten mit 2.048 MB große Sprünge.

Auf der nächsten Seite: GPU-Computing