4/6 Synology DS415+ im Test : Viele Daten schnell verschlüsselt

, 138 Kommentare

Verschlüsselung

Beim Einsatz der ordnerbasierten AES-256-Verschlüsselung spielt die DS415+ von Synology die Vorzüge des Atom C2538 mit dem Befehlssatz AES-NI aus. Schon beim Einsatz nur eines LAN-Anschlusses kann sich die DS415+ von der TS-451 mit Celeron J1800 beim Schreiben um zehn bis 20 Prozent und beim Lesen um über 50 Prozent absetzen.

Die DS415+ ist zudem das erste NAS-System im Testfeld, das beim Lesen einer verschlüsselten Datei an das Übertragungslimit der LAN-Schnittstelle stößt. Aus diesem Grund wurden auch diese Tests mit Link Aggregation (LAG) durchgeführt – im Diagramm als „Synology DS415+ - RAID5 - LAG“ gekennzeichnet. Selbst beim Einsatz der Verschlüsselung profitiert die DS415+ deutlich von der Bündelung der LAN-Schnittstellen und kann die Lesegeschwindigkeit mit 225 MB/s verdoppeln.

Die AES-Instruktionen des Atom-Prozessors verhelfen der DS415+ mühelos an die Spitze des Testfeldes. Auf einen deutlichen Geschwindigkeitsverlust beim Einsatz der Verschlüsselung, wie er bei vielen anderen NAS eintritt, muss sich der Nutzer einer DS415+ nicht mehr einstellen.

Beim Schreiben jeweils einer großen Datei von zwei Clients auf die DS415+ kann die Übertragungsgeschwindigkeit durch Link Aggregation verdoppelt werden. Die DS415+ wird dabei selbst von zwei LAN-Anschlüssen noch ausgebremst. Kein anderes NAS im Testfeld kommt an die mit Link Aggregation erzielten Übertragungsgeschwindigkeiten der Synology DS415+ heran.

Auf der nächsten Seite: Lautstärke & Leistungsaufnahme