3/5 BitFenix Neos im Test : Stylisches Gehäuse für Sparfüchse

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Ausstattung innen

Positiv ist in jedem Fall hervorzuheben, dass sich BitFenix für ein einheitliches Erscheinungsbild im Inneren des Neos entschieden hat. Der schwarz lackierte Innenraum erinnert mit seinen ebenso einheitlichen Kabelsträngen stark an jene von höherwertigen Gehäusen.

Dieser Eindruck wird durch den gut ausgestatteten Mainboardtray verstärkt. Hier finden sich sechs Aussparungen, von denen der eine für den CPU-Kühlerwechsel und die anderen für das Verlegen von Kabeln entlang der Rückseite gedacht sind.

Doch gibt es an dieser Stelle zwei Probleme: Das erste Manko ist, dass sich die Kabeldurchführung, die für die CPU-Stromversorgung gedacht ist, nicht benutzen lässt, weil sie später von der Hauptplatine überdeckt wird. Das zweite Problem entsteht durch die zu geringe Breite der Durchführungen, wodurch ein 24-poliger ATX-Stromanschluss nicht hochkant hindurchgeführt werden kann. Das rückt das sonst sehr positive innere Erscheinungsbild in ein anderes Licht und hinterlässt den Eindruck massiver Fehlplanung.

BitFenix Neos - Sinnlose Kabeldurchführung
BitFenix Neos - Sinnlose Kabeldurchführung
BitFenix Neos - Zu kleine Kabeldurchführung für den ATX-Stecker
BitFenix Neos - Zu kleine Kabeldurchführung für den ATX-Stecker

Für die zwei externen 5,25"-Laufwerke bietet das BitFenix Neos jeweils einen einseitigen Schnellverschluss an. Gut umgesetzt wurden die Festplattenschienen der nicht modularen Festplattenkäfige. 3,5"-Datenträger lassen sich durch das Öffnen und Schließen der Schienen völlig ohne Schrauben einsetzen und im Käfig verstauen. Anders ist es bei den kleineren 2.5"-Exemplaren: Sie müssen verschraubt werden.

Zu guter Letzt bleibt die Rückseite des Innenraums zu betrachten. Diese hat neben ein paar kleinen Löchern für das Fixieren der Kabelstränge mit den Kabelbindern nichts weiter Aufregendes zu bieten.

BitFenix Neos - Innenraumansicht Rückseite
BitFenix Neos - Innenraumansicht Rückseite

An der Verarbeitungsqualität im Innenraum gibt es nichts Großartiges auszusetzen. Er hinterlässt wie die sonst so häufig labilen Festplattenschienen einen beständigen Eindruck.

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