4/4 Borderlands: The Pre-Sequel im Test : Spaß mit Claptrap auf dem Mond zum Vollpreis

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Fazit

Das „Pre-Sequel“ ist kein Borderlands 3 und wir tun uns schwer, es wenigstens als Borderlands 2,5 zu betrachten. Leichte Retuschen, das frische Szenario und das nach wie vor herausragende, humorige Script können zwar noch einmal über alte Schwächen hinweghelfen. Im Prinzip ist für Boderlands in seiner jetzigen Form jedoch eine Überholung fällig. Ewig lassen sich die Macken nicht mit Claptrap überdecken.

Nichtsdestoweniger ist The Pre-Sequel eine gelungene Frischzellenkur und ein Best-of der Serie, das gekonnt die Stärken aufgreift, auch wenn die alten Schwächen im Kern nicht angetastet werden. Damit richtet sich der Titel klar an Fans der Serie, deren Vorwissen ohnehin für vollen Genuss der Story zur Voraussetzung wird. Etwas mehr Mut und Kreativität hätte dem konservativen Ansatz bei der Entwicklung aber gut zu Gesicht gestanden, denn selbst die neuen und gut funktionierenden Spielelemente werden nicht immer klar aufgegriffen.

Fans der Serie können insofern bedenkenlos zugreifen. Neueinsteiger sind beim ersten und zweiten Ableger, die mittlerweile als „Game of the Year“-Ausgabe mit allen wichtigen (und guten) DLCs zum Sparpreis erhältlich sind, besser sowie weitaus günstiger aufgehoben.

Borderlands: The Pre-Sequel

Kopier- & Jugendschutz

„Borderlands: The Pre-Sequel“ funktioniert über Steam, sodass der Key über die Valve-Plattform aktiviert werden muss. Dazu ist einmalig eine Internetverbindung nötig; ein Wiederverkauf wird durch die Bindung an das Steam-Konto quasi unmöglich gemacht.

In Sachen Jugendschutz gilt es zu erwähnen, dass der Titel von der USK eine Freigabe „ab 18 Jahren“ erhalten hat.

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