6/8 Plextor M6 Pro im Test : Evolution des Vorgängers

, 37 Kommentare

Detailbetrachtungen

Neuzustand und Leistungsabfall

Zur Überprüfung der Leistungsbeständigkeit dient der Benchmark AS SSD. Mit diesem werden Transferraten und Zugriffszeiten der SSDs zunächst im leeren Auslieferungszustand und im späteren Verlauf nach normaler Nutzung mit installiertem System sowie nach starker Nutzung und fast vollständiger Befüllung überprüft. Der TRIM-Befehl ist dabei durchgehend aktiv. Details zu diesem Vorgehen und den vorbereitenden Maßnahmen liefert der Artikel „So testet ComputerBase SSDs“.

AS SSD – Plextor M6 Pro 256 GB
Neuzustand
(ohne Daten)
Normalzustand
(35 GB belegt)
Stark genutzt
(10 GB frei)
∆ Neuzustand
zu Stark genutzt
Sequenzielles Lesen 514,45 MB/s 513,14 MB/s 496,57 MB/s – 3 %
Sequenzielles Schreiben 476,73 MB/s 475,25 MB/s 441,04 MB/s – 7 %
4K Lesen 34,67 MB/s 34,39 MB/s 34,66 MB/s 0 %
4K Schreiben 93,79 MB/s 91,41 MB/s 87,77 MB/s – 6 %
4K 64Thrd Lesen 360,83 MB/s 364,57 MB/s 360,28 MB/s 0 %
4K 64Thrd Schreiben 308,78 MB/s 326,62 MB/s 252,56 MB/s – 18 %
Zugriffszeit Lesen 0,034 ms 0,045 ms 0,108 ms + 218 %
Zugriffszeit Schreiben 0,039 ms 0,040 ms 0,051 ms + 31 %

Anhand der Messungen mit dem AS-SSD-Benchmark sind beim Lesen keine größeren Leistungseinbußen auch nach starker Nutzung und bei hohem Füllstand zu erwarten. Die Transferraten und die Zugriffszeit beim Schreiben lassen allerdings etwas stärker nach als bei vielen anderen SSDs.

Die Verringerung der Schreibrate bei 64 ausstehenden Befehlen sowie die stark erhöhte Zugriffszeit beim Lesen treten bei allen bisher getesteten Probanden auf und sind als normal zu erachten.

Leistungsbeständigkeit

Die Leistung der M6 Pro im Consistency-Test fällt zwar relativ konstant, jedoch insgesamt niedrig aus. Selbst in den Erholungsphasen werden mit maximal 126 MB/s deutlich niedrigere Werte als bei anderen SSDs der gehobenen Preisklasse erzielt.

Bei hoher Belastung mit wahlfreien 4K-Schreibzugriffen und einer Befehlswarteschlange von 32 fällt die Leistung bereits nach 30 Sekunden rapide ab, pendelt sich dann jedoch bis etwa anderthalb Minuten nach Testbeginn auf einem Niveau von etwa 13.000 IOPS ein. Danach nimmt die Leistung weiter ab und zeigt sich insbesondere im späteren Verlauf mit deutlichen Ausreißern nach unten alles andere als stabil.

Relevant sind diese Messungen bei andauernd hoher Belastung. Bei üblicher, privater Nutzung spielen sie hingegen keine große Rolle.

Ratings

Auf der nächsten Seite: PlexTurbo