8/8 Plextor M6 Pro im Test : Evolution des Vorgängers

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Fazit

Die Plextor M6 Pro mit 256 GB bietet insgesamt eine gute Leistung und eine für ihre Kapazitätsklasse sehr gute Schreibleistung. Der Vorgänger M5 Pro wird praktisch in allen Bereichen inklusive der Leistungsaufnahme übertroffen. Besonders hervorheben kann sich das Laufwerk in puncto Leistung jedoch nicht. Der im Marketing hochgelobte „PlexTurbo“ bietet in der Praxis keinen Mehrwert. Eine hohe Leistungsbeständigkeit bei Dauerbelastung, wie sie bei teuren „Pro“-Modellen oftmals erwartet wird, zeigt sich ebenfalls nicht.

Plextor M6 Pro
Plextor M6 Pro

Gerade aufgrund des Preisniveaus, das sich aktuell zwischen den Consumer-Flaggschiffen von SanDisk und Samsung bewegt, stellt sich wie so oft die Frage nach dem Gegenwert, den der Käufer für den deutlichen Aufpreis gegenüber günstigeren Mainstream-Modellen erhält. Pluspunkte sind der Garantiezeitraum von fünf Jahren und das reichhaltige Zubehör. Die anhand interner Labortests konstatierte hohe Haltbarkeit und Stabilität stehen jedoch bislang nur auf dem Papier und müssen erst von unabhängiger Seite bewiesen werden.

Ernsthafte Konkurrenz macht sich Plextor selbst mit der M6S, die bei marginal geringerer Leistung wesentlich preisgünstiger ausfällt. Wer auf sequenzielle Schreibraten jenseits von 400 MB/s verzichten kann, sollte ohnehin in der günstigen Einstiegsklasse zugreifen.

Die M6-Pro-SSDs sind im deutschen Endkundenhandel noch nicht breit verfügbar. Das getestete Modell mit 256 GB wird aktuell ab 136 Euro angeboten.

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