2/6 QNAP HS-251 im Test : Lüfterloses Bay-Trail-NAS mit HDMI

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QNAP HS-251

Mit Ausnahme der Anschlüsse an der Rückseite ist die HS-251 äußerlich identisch zur bereits getesteten QNAP HS-210. Auch bei der HS-251 werden die beiden Festplatten flach nebeneinander eingebaut, hinter einer magnetischen schwarzen Frontabdeckung versteckt und kommen ohne aktive Kühlung aus. Erneut kann der Benutzer wahlweise neben 3,5-Zoll-Festplatten auch zu 2,5-Zoll-Modellen greifen. Eine schrauben- und werkzeuglose Montage der Festplatten erlaubt die HS-251 anders als etwa aktuelle Systeme von Synology nicht.

QNAP HS-251 im Test
QNAP HS-251 im Test
QNAP HS-251 im Test
QNAP HS-251 im Test

Die in T-Form zwischen und hinter den Festplatten platzierte Hauptplatine ist im Bereich des SoC über ein Wärmeleitpad direkt mit der gebürsteten Aluminium-Oberfläche verbunden und gibt die Wärme des Prozessors so an das Gehäuse ab. Der lüfterlose Betrieb des Systems stellte im Test zu keinem Zeitpunkt Probleme dar und das System bewegte sich stets in Temperaturregionen, die keine Gefahr für eine Überhitzung des Systems darstellen. Die Festplatten erreichten im Test Temperaturen von circa 40 °C.

Die Anschlüsse in Form von zwei LAN-Schnittstellen, zwei USB-2.0- und zwei USB-3.0-Anschlüssen, einem HDMI-Anschluss, einem Kensington-Lock sowie dem Ein-/Ausschalter befinden sich an der Rückseite der HS-251. Ein zusätzlicher USB-Anschluss ist als Service-Schnittstelle reserviert und kann vom Benutzer nicht verwendet werden.

QNAP HS-251 im Test
QNAP HS-251 im Test
QNAP HS-251 im Test
QNAP HS-251 im Test

Während des Tests kam die Firmware QTS 4.1.1 Build 20140822 zum Einsatz. Die Inbetriebnahme und Konfiguration der HS-251 unterscheidet sich nicht von anderen NAS-Systemen von QNAP und ist nach wenigen Minuten auch für unerfahrene Benutzer abgeschlossen. Allen Benutzern eines QNAP-NAS muss jedoch dazu geraten werden, mindestens auf die Firmware QTS 4.1.1 Build 1003 zu aktualisieren, da erst diese Version die Bash-Sicherheitslücke (GNU Bash Environment Variable Command Injection Vulnerability CVE-2014-6271, CVE-2014-7169, CVE-2014-6277, CVE-2014-6278, CVE-2014-7186 und CVE-2014-7187), auch als Shellshock bekannt, schließt.

Auf Merkmale wie Transkodierung und Virtualisierung wird an dieser Stelle nicht erneut eingegangen, da die grundlegende Funktionalität mit der in der TS-451 identisch ist. Für zusätzliche Informationen zur Unterstützung von Intels Quick Sync und der Virtualization Station wird deshalb auf den Test der TS-451 verwiesen.

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