5/6 QNAP HS-251 im Test : Lüfterloses Bay-Trail-NAS mit HDMI

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Lautstärke & Leistungsaufnahme

Da die HS-251 trotz des Bay-Trail-Prozessors in Form des Celeron J1800 auf eine lüfterlose Kühlung setzt, gehen die einzigen Geräusche des NAS von den verwendeten Festplatten aus. Die Laufruhe der Festplatten ist somit ausschlaggebend für die Lautstärke des Systems. Absolut lautlos ist die HS-251 nur beim Einsatz von SSDs. Die im Test verwendeten WD-Red-Festplatten sorgen für ein Betriebsgeräusch von rund 30 Dezibel, das auch beim Zugriff auf die Festplatten nur unwesentlich ansteigt.

Bei der Leistungsaufnahme liegt die HS-251 im Mittelfeld der 2-Bay-NAS. Die Synology DS214 weist bei einer vergleichbaren Übertragungsgeschwindigkeit eine vergleichbare Leistungsaufnahme auf. An die sehr guten Werte der langsameren WD My Cloud EX2 oder auch der Synology DS213j kommt die QNAP HS-251 jedoch nicht heran.

Preis-Geschwindigkeits-Verhältnis

Wer nur auf die Übertragungsgeschwindigkeit des NAS-Systems und nicht auf die Software und zusätzliche Funktionen oder Anschlüsse Wert legt, für den bietet nachfolgendes Preis-Geschwindigkeits-Diagramm, in das alle Übertragungstests gemittelt einfließen, eine gute Orientierung.

Bei der reinen Übertragungsgeschwindigkeit liegt die QNAP HS-251 sieben Prozent vor dem zweitschnellsten 2-Bay-NAS, der Synology DS-214. Dennoch bleibt QNAPs lüfterlosem NAS-System nur der letzte Platz im Preis-Geschwindigkeits-Verhältnis. Ein Preis von derzeit 408 Euro im Online-Handel liegt mindestens 100 Euro über jedem Preis eines anderen 2-Bay-NAS im Testfeld. Die nur minimal langsamere DS214 von Synology ist mit 235 Euro rund 170 Euro günstiger. Der eingeschränkte Blick auf die Geschwindigkeit berücksichtigt dabei nicht die deutlich unterschiedliche Ausstattung beider Modelle im Hinblick auf ihre Schnittstellen und das lüfterlose Gehäuse der HS-251.

Unter Berücksichtigung der AES-256-Verschlüsselung, die nicht allen NAS im Testfeld zur Verfügung steht, wächst der Geschwindigkeitsvorsprung der HS-251 zwar auf 25 Prozent vor der DS214 an, jedoch ändert auch dies nichts am weiterhin schlechteren Preis-Geschwindigkeits-Verhältnis.

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