4/8 Fractal Design Integra M 450 Watt im Test : Ein Fleck versaut die weiße Weste

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Messungen

Im Folgenden sind die Testergebnisse des Fractal Design Integra M 450 Watt in mehrere Untergruppen gegliedert. Zum einen wird die Effizienz anhand eines automatisierten Tests an einer kalibrierten Chroma 8000 ATS betrachtet und dabei beispielsweise auch auf Punkte wie die Restwelligkeit und Stützzeit eingegangen. Zum anderen werden reale Lautstärketests mit eigenen Testsystemen durchgeführt.

Die Details zu der Testmethodik, der eingesetzten Teststation, den Messungen und der Lautstärkemessung sind in einem gesonderten Artikel „So testet ComputerBase Netzteile“ zusammengefasst.

Für das Integra M kamen während der Tests folgende selbstkalkulierte Lasten zum Einsatz:

Lastkalkulation Fractal Design Integra M 450 Watt
Schiene 25 Watt fest 10% 20% 50% 100% Crossload 12V Crossload Minor
+5V 1,00 0,71 1,41 3,53 7,06 1,0 15,0
+12V1 1,30 3,07 6,14 15,35 30,69 35,0 2,0
-12V 0,04 0,04 0,08 0,21 0,41 0,2 0,2
+3,3V 1,0 0,94 1,88 4,71 9,41 1,0 10,0
+5Vsb 0,2 0,21 0,41 1,04 2,07 1,0 1,0
Angaben in Ampere

Die einzelnen Ergebnisse jeder Kategorie können anhand der Schaltflächen über den Diagrammen durchgeschaltet werden.

Effizienz

Bei der Effizienz zeigt sich, dass Messungen im 115-Volt-Netz nur begrenzt aussagekräftig für Europa sind: 80Plus-Bronze wird klar übertroffen. Beim Wechsel auf 230 Volt Eingangsspannung fällt das Integra M gegenüber der Bronze-Konkurrenz vor allem im unteren Lastbereich deutlich zurück. Mit dem Corsair CS450M gibt es zudem auch 80Plus-Gold-Netzteile mit abnehmbaren Kabeln, die nur rund zehn Prozent Aufpreis kosten. Der Wirkungsgrad geht daher in Ordnung, ist aber kein Argument für das Integra M.

Leistungsfaktorkorrektur (PFC)

Die Leistungsfaktorkorrektur des Probanden ist unterdurchschnittlich. Vor allem bei sehr niedriger bis mittlerer Belastung ist der Leistungsfaktor geringer als bei anderen Netzteilen.

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