Mushkin Reactor im Test: 1 Terabyte Flashspeicher für unter 350 Euro

 7/7
Michael Günsch
59 Kommentare

Fazit

Dass die Mushkin Reactor keine neue Leistungsreferenz bilden wird, war zu erwarten. Dennoch schlägt sich die SSD sehr ordentlich und liefert eine Leistung auf dem Niveau vieler SATA-SSDs der aktuellen Generation, deren Leistungsunterschiede in der Praxis zudem oft nur messbar und selten spürbar sind. Die leichten Defizite bei der Leistungsbeständigkeit nach extremer Belastung sind nur für (professionelle) Nutzer mit hoher Dauerbelastung relevant, die sich jedoch ohnehin im Bereich der teureren „Pro“- oder Enterprise-Modelle umsehen sollten.

Die Mushkin Reactor mit 1 TB Flash-Speicher
Die Mushkin Reactor mit 1 TB Flash-Speicher

Das größte Argument für die Mushkin Reactor sieht auch der Hersteller selbst im Preis. Mit knapp 350 Euro gehört die SSD zu den günstigsten Modellen in der Terabyte-Klasse. Doch aktuell gibt es namhafte Konkurrenzmodelle, die es der Mushkin-SSD in dieser Disziplin schwer machen: Die Samsung 840 Evo 1 TB kostet momentan etwa genauso viel, bietet jedoch eine etwas höhere Leistung dank SLC-Cache sowie mehr Funktionen und Zubehör. Die nur 40 GB weniger fassende SanDisk Ultra II ist nach jüngsten Preisanpassungen mit knapp unter 300 Euro der neue Maßstab beim Preis pro Gigabyte.

Fazit: Sofern die Preise der Mushkin Reactor im Handel noch sinken, ist die SSD auf der Suche nach einem Terabyte schnellem Speicherplatz in jedem Fall einen Blick wert. Doch aktuell bieten andere mehr für das gleiche oder weniger Geld.

Mushkin Reactor (1.000 GB)
Produktgruppe Solid State Drives, 22.12.2014
  • Gute Gesamtleistung
  • Hohe Speicherkapazität
  • Niedriger Preis
  • Schwächen bei Leistungsbeständigkeit
  • Keine TBW-Angaben

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.