Blocks : Project Ara als Smartwatch

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Blocks: Project Ara als Smartwatch
Bild: Blocks

Nachdem Smartphones mit Project Ara modular erweiterbar werden, soll Blocks es ermöglichen, Smartwatches nach den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Das Projekt für modulare Wearables soll via Kickstarter finanziert werden.

Die Basis für Blocks bildet eine Smartwatch, die Benachrichtigungen anzeigt, Fitness-Aktivitäten aufzeichnet oder die Lautstärke des Smartphones anpassen kann. Dafür stehen drei verschiedene Basisvarianten bereit: Jeweils mit rundem, eckigem oder E-Ink-Display. Zusätzlich dazu lässt sich die Smartwatch durch verschiedene Module erweitern. Dazu gehören ein weiterer Akku, ein SIM-Karten-Schacht, ein GPS-Empfänger, ein Pulsmesser, ein Mikrofon und unzählige weitere.

YouTube-Video: Blocks Modular Smartwatch - Your device. Your way (CLICK HERE)

Diese umfassen beispielsweise ein Modul zum kontaktlosen Bezahlen mittels NFC/RFID oder eins, das es ermöglicht die Smartwatch mittels Bewegung zu laden. Die Entwickler sprechen von einer offenen Plattform, sodass jedes Unternehmen Module dafür entwickeln kann. Die einzelnen Erweiterungen lassen sich mittels einer Art Klinkenstecker in die Kettenglieder der Uhr integrieren.

Der Preis für die Uhr selbst soll bei 150 US-Dollar liegen, je nach Modul werden noch mal 20 bis 40 Dollar fällig. Zudem sollen fertige Pakete aus Uhren und Modulen für zwischen 200 und 300 US-Dollar angeboten werden. Die Kickstarter-Kampagne wird im Juni anlaufen, erste Modelle sollen noch bis Ende des Jahres versendet werden.

Als Betriebssystem soll Blocks auf Tizen setzen, damit geht auch die geplante Kompatibilität mit iOS, Android und Windows Phone einher. Im Rahmen des Intel „make it wearable“-Wettbewerbs konnte sich das Team einen Zuschuss für die Entwicklung von 50.000 US-Dollar sichern.

Update 13.01.2015 02:58 Uhr  Forum »

Auf Nachfrage von ComputerBase erklären die Entwickler, dass an einem neuen Design ohne Klinkenstecker gearbeitet wird - weitere Informationen sollen folgen. Zudem wird betont, dass es hinsichtlich der Anzahl der Module, die verbaut werden können, keine Beschränkungen geben wird. Weitere Details sollen in den kommenden Monaten veröffentlicht werden.