Joomla 3.4 : Module lassen sich im Frontend editieren

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Joomla 3.4: Module lassen sich im Frontend editieren
Bild: Christine und Hagen Graf (CC BY 2.0)

Das mit sieben Monaten Verspätung erschienene Content Management System Joomla 3.4 bringt neben vielen Fehlerbereinigungen auch neue Features und einen verschlankten Kern. So müssen Administratoren nicht mehr zwangsweise in das Backend wechseln, um ein Modul zu bearbeiten – das ist mit Joomla 3.4 auch im Frontend möglich.

Geladene Module können aus dem Frontend heraus in einem eigenen Fenster geöffnet und Texte, Output-Optionen und sonstige Parameter des Moduls konfiguriert werden. Module können aber auch weiterhin, wie gewohnt, im Backend bearbeitet werden. Eine weitere neue Funktion, die das Backend betrifft, ist die Option, die Seitenleiste am linken Rand einzuklappen, um etwa auf kleinen Displays mehr Platz zu haben.

Im Rahmen der Verschlankung des Joomla Core wurde die Komponente com_weblinks aus dem Kern entfernt. Die Funktion zur Verwaltung von Weblinks ist ab sofort in einer gesonderten Kategorie für Core-nahe Erweiterungen im Joomla! Extensions Directory zu finden.

Hatten bereits die beiden Vorgänger die Sicherheit durch Zwei-Faktor-Authentifizierung in 3.2 und die Mindestanforderung von PHP-Version 5.3.10 in 3.3 erhöht, so führt Joomla 3.4 das von Google überarbeitete Captcha-System No captcha reCaptcha ein, das vom Anwender lediglich einmalig eine Eingabe erfordert und ihn künftig mit nur einem Klick als menschlich identifiziert.

Joomla! 3.4
Joomla! 3.4

Neu in das CMS eingeführt wurde die Paket- und Abhängigkeitsverwaltung Composer. Damit können externe Abhängigkeiten wie das Joomla Framework oder der PHPMailer besser gehandhabt werden. Zudem wurden für Joomla 3.4 über 770 Fehler bereinigt.

Anwender, die bereits eine ältere Version im Einsatz haben, brauchen nur das Update-Paket herunterzuladen, Installationen von Version 3.3 können über das 1-Klick-Update im Backend aktualisiert werden. Nutzer der Version 2.5 sind angehalten möglichst bald auf Joomla 3.4 umzusteigen, da Joomla 2.5 bereits seit Ende 2014 nicht mehr unterstützt wird und auch keine Sicherheitsupdates mehr erfährt.

YouTube-Video: Joomla 3.4 Front End Module Editing

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    Content-Management-System, mit dem sich Inhalte einer Website gestalten lassen.

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