Apple : MacBook Air und Pro fortan mit Broadwell-CPUs und teurer

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Apple: MacBook Air und Pro fortan mit Broadwell-CPUs und teurer
Bild: Apple

Intels Broadwell-CPU war zu spät, deshalb verzögerte sich auch der Refresh der MacBooks. Am Abend hat Apple diesen aber nachgeholt und präsentiert die neue Hardware im gleichen bekannten Gewand. Denn während sich im Inneren viel tut, ändert sich am Äußeren der teurer gewordenen MacBook Air und Pro (13 Zoll Retina) fast nichts.

Apple folgt damit dem Trend der Industrie, der sich bereits angekündigt hatte: Denn die Kompatibilität der Plattform von Haswell- auf Broadwell-Prozessoren erlaubt den nahtlosen Übergang auf die neuen 14-nm-CPUs. Dies erspart Herstellern kostenspielige Neuentwicklungen, das bereits zwei Jahre genutzt Design und erworbene Know-How kann weiter verwendet werden.

So werden fortan die MacBook Air und Pro (13 Zoll) mit Broadwell-Prozessoren der Serien Core i5 und Core i7 ausgestattet. Beim MacBook Air wird zudem der Thunderbolt-Anschluss auf die zweite Generation aufgewertet, auch der interne Flash-Speicher ist dank PCI-Express-Lösung bis zu zwei Mal schneller als zuvor. Gleiches gilt auch für das MacBook Pro, welches in der 13-Zoll-Retina-Variante zudem das Force-Touch-Trackpad spendiert bekommt, das Apple mit dem neuen 12-Zoll-MacBook eingeführt hat. Das vorab erhoffte Retina-Display für das MacBook Air ist auch in diesem Jahr ausgefallen. Die 15-Zoll-Varianten des MacBook Pro Retina sind noch nicht aufgewertet worden, da die passenden Broadwell-Prozessoren mit vier Kernen seitens Intel noch fehlen – hier dürfte im Frühjahr ein Refresh folgen.

Apple MacBook Air, neues MacBook, MacBook Pro (v.l.n.r.)
Apple MacBook Air, neues MacBook, MacBook Pro (v.l.n.r.) (Bild: Apple)

Der schlechte US-Dollar-Euro-Kurs hat zu massiven Preiserhöhungen geführt, denn die Grundausstattung der Modelle bleibt unverändert. Die Basisversion des 13-Zoll-MacBook-Pro-Retina setzt auf einen Core i5-5257U mit 2,7 GHz, Iris Graphics 6100, 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flash-Speicher und kostet 1.449 Euro – bisher gab es die Grundversion mit 8 GByte RAM und 128 GByte SSD für 1.299 Euro. Mit gleichem Prozessor und Speicher aber 256 GB SSD kostet das Modell 1.649 Euro – bisher 1.499 Euro –, mit einem Core i5-5287U mit 2,9 GHz, 8 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD werden 1.999 Euro fällig, zuvor 1.799 Euro.

Das 11-Zoll-MacBook-Air ist mit einem Core i5-5250U mit 1,6 GHz, Iris Graphics 6000, 4 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flash-Speicher ab 999 Euro – 100 Euro mehr als bisher – und mit 256 GB SSD ab 1.249 Euro – 150 Euro mehr als zuvor – ebenfalls ab heute verfügbar. Das MacBook Air mit 13 Zoll kostet in gleicher Grundkonfiguration 1.099 Euro statt bisher 999 Euro, mit 256 GB Flash-Speicher 1.349 statt 1.199 Euro. Zu den Konfigurationsmöglichkeiten gehören ein Core i7-5650U, maximal 8 GB Arbeitsspeicher und Flash-Speicher bis zu 512 GB.