8/9 GeForce GTX Titan X im Test : Nvidias 4K-Grafikkarte mit 12 GB Speicher

, 694 Kommentare

Leistungsaufnahme

Unter Windows zieht der Testrechner mit der GeForce GTX Titan X 77 Watt aus der Steckdose. Damit platziert sich die Grafikkarte am unteren Ende des Testfeldes.

Unter Last gibt es dann deutlich größere Unterschiede: 346 Watt im Standard-Modus ist das Ergebnis der GeForce GTX Titan X. Allgemein gesehen ist das ein sehr hoher Verbrauch, die Grafikkarte befindet sich auf dem Niveau der Radeon R9 290X. Die GeForce GTX 780 Ti ist rund 20 Watt sparsamer, die maximierte GeForce GTX 980 94 Watt.

Sind alle Limitierungen bei der GeForce GTX Titan X aufgehoben, lassen sich 382 Watt messen. Vergleicht man die Leistungsaufnahme der GeForce GTX Titan X (GM200) und die der GeForce GTX 980 (GM204) mit der vergleichbaren Vorgängergeneration GeForce GTX 780 Ti (GK110) und GeForce GTX 770 (GK104), fällt auf, dass der GM200 für die zusätzliche Leistung verhältnismäßig viel zusätzliche Energie benötigt.

Leistungsaufnahme – Spiele-Last
Angaben in Watt (W)
  • Anno 2070:
    • Nvidia GeForce GTX 750
      141
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      141
    • AMD Radeon R7 260
      163
    • Nvidia GeForce GTX 960
      179
    • Nvidia GeForce GTX 660
      185
    • AMD Radeon R7 265
      189
    • AMD Radeon R7 260X
      201
    • AMD Radeon R9 270X
      228
    • AMD Radeon R9 270
      229
    • Nvidia GeForce GTX 760
      229
    • Nvidia GeForce GTX 970
      239
    • Nvidia GeForce GTX 980
      252
    • AMD Radeon R9 285
      256
    • Nvidia GeForce GTX 770
      280
    • Nvidia GeForce GTX 780
      294
    • AMD Radeon R9 280
      297
    • Nvidia GeForce GTX 980 (Max)
      300
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      328
    • AMD Radeon R9 290X
      339
    • AMD Radeon R9 280X
      345
    • Nvidia GeForce GTX Titan X
      346
    • AMD Radeon R9 290
      354
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti (Max)
      357
    • Nvidia GeForce GTX Titan X (Max)
      382
    • AMD Radeon R9 290X (Max)
      383
    • AMD Radeon R9 295X2
      581

Bei der Blu-ray-Wiedergabe kommt die GeForce GTX Titan X auf 89 Watt. Das ist der schlechteste Wert einer Nvidia-Grafikkarte. Im Zwei-Monitor-Betrieb steigt die Leistungsaufnahme des neuen Nvidia-Flaggschiffes hingegen nicht weiter an. Bei drei Monitoren liegt der Messwert bei 140 Watt. Dies ist zwar etwas besser als die GeForce GTX 780 Ti, liegt aber deutlich hinter der GeForce GTX 980 zurück.

Übertaktbarkeit

Nvidia hat die GeForce GTX Titan X ab Werk offenbar nicht bis ans Maximum getaktet. So lassen sich der GM200-GPU 1.201 MHz und damit ein Plus von 199 MHz entlocken, bevor es zu Abstürzen kommt. Die Grafikkarte arbeitet im Praxisalltag dann mit 1.278 MHz bis 1.291 MHz. Der theoretisch maximale Takt von nunmehr 1.325 MHz wird durch eine zu hohe Leitungsaufnahme nicht erreicht. Der zwölf Gigabyte große GDDR5-Speicher lässt ein Plus von 403 MHz zu, was in 3.911 MHz resultiert.

In allen drei Testspielen steigt die Performance um 17 Prozent an. Gleichzeitig erhöhen sich die Leistungsaufnahme um 18 Watt auf 390 Watt, die Lautstärke um zwei Dezibel und die Temperatur um ein Grad Celsius.

Übertaktbarkeit
  • Anno 2070:
    • Titan X – Übertaktet (1.201/3.911)
      47,3
    • Titan X – Standard (1.002/3.506)
      40,5
  • Battlefield 4:
    • Titan X – Übertaktet (1.201/3.911)
      40,6
    • Titan X – Standard (1.002/3.506)
      34,8
  • Crysis 3:
    • Titan X – Übertaktet (1.201/3.911)
      19,6
    • Titan X – Standard (1.002/3.506)
      16,8

Auf der nächsten Seite: Fazit