2/2 Shelter 2 im Test : Ich, meine Luchsbabies und die Langeweile

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Fazit

Shelter 2 ist grafisch und vor allem inhaltlich mutig und angenehm unkonventionell. Es hat fast etwas meditatives, wenn der Sinn und Zweck des Gameplays darauf beruht, einfach nur zu (über)leben.

Der Ansatz ist exzellent, bei der Umsetzung aber hapert es. Bei aller Liebe zur Simplizität würde es dem Titel doch guttun, wenn es den Spieler bzw. die Luchsin mit mehr Gefahren und Problemen konfrontieren würde. Da die Luchse in der Umgebung von Shelter 2 aber klar am oberen Ende der Nahrungskette stehen und die Entwickler auch sonst keine kreativen Ideen zünden, läuft die kurze Spielzeit von zwei bis drei Stunden schnell auf das Bloße Erjagen von Kleintier hinaus.

Unterm Strich können wir deswegen auch mit Blick auf den für das Gebotene doch recht happigen Preis von etwa 14 Euro keine Empfehlung aussprechen. Shelter 2 wandelt zwar erfrischend auf unbekannten Pfaden, bleibt inhaltlich letztlich in der Ausgestaltung des eigentlich sehr cleveren Ansatzes aber zu oberflächlich.

Shelter 2 im Test

Kopier- & Jugendschutz

Shelter 2 funktioniert unter anderem über Steam, bei dem der Key über die Valve-Plattform aktiviert werden muss. Dazu ist einmalig eine Internetverbindung nötig; ein Wiederverkauf ist durch die Bindung an das Steam-Konto nicht möglich. Wer dies scheut, kann auf alternative Bezugsquellen wie den Humble Store zurückgreifen.

Jugendschutz-Hinweis: Die USK hat das Spiel bisher nicht bewertet.

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