2/3 Matrix gegen Strix im Test : Zwei GeForce GTX 980 von Asus an die Grenzen gebracht

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Testergebnisse

Testsystem und Testparcours weichen vom herkömmlichen Testprozedere ab. Die Ergebnisse sind aus diesem Grund nicht mit anderen Tests auf ComputerBase vergleichbar.

Taktraten unter Luft

Bei maximalem Power-Limit sind ohne weitere Eingriffe mit der Asus GeForce GTX 980 Strix 1.485 MHz GPU-Takt und 3.700 MHz Speichertakt zu erreichen, was einem Plus von ungefähr 14 respektive 5 Prozent entspricht – hier macht sich die niedrigere Speicherspannung bemerkbar. Die Asus GeForce GTX 980 Matrix kommt hingegen auf 1.480 MHz GPU-Takt (+6 Prozent) und 4.000 MHz Speichertakt (+14 Prozent). Mit der hohen Werksübertaktung besitzt die Matrix unter Luft offensichtlich nicht mehr viel Spielraum, beide Modelle nehmen sich hier nichts.

Die GPU-Spannung lässt sich bei beiden Modellen nicht ohne Weiteres weiter anheben, da beide schon von Haus aus an der von Nvidia gesetzten Grenze von 1,212 Volt arbeiteten. Mit der Aktivierung des LN2-Bios auf der Matrix-Karte lässt sich dieses Limit allerdings umgehen. Bei 1,30 Volt sind so 1.500 MHz GPU möglich – der Speichertakt bleibt unverändert bei maximal stabilen 4.000 MHz.

Performancerating
Angaben in Prozent
    • 980 Matrix (1.500/4.000, 1,30 V)
      111,8
    • 980 Matrix (1.480/4.000)
      110,8
    • 980 Strix (1.485/3.700)
      106,4
    • GeForce GTX 980 Matrix
      103,1
    • GeForce GTX 980 Strix
      100,0
    • Nvidia GeForce GTX 980
      92,9

Die Aktivierung des LN2-Bios auf der Matrix kann ComputerBase allerdings auch für Power-User nicht empfehlen: Bei gleichen Einstellungen lässt sich die Karte ca. 20 MHz schlechter übertakten als mit dem Standard-Bios.

Gegenüber einer Referenzkarte mit maximiertem Power Limit lassen sich mit der Matrix in der Spitze Geschwindigkeitsvorteile von 14 bis 20 Prozent erzielen. Die Mehrleistung gegenüber der Werksübertaktung, mit der die Karten ausgeliefert werden, beträgt hingegen nur sechs Prozent (Strix) respektive sieben beziehungsweise acht Prozent (Matrix).

Taktraten unter Wasser

Die maximal stabilen Taktraten erhöhen sich durch den Wechsel auf die Wasserkühlung bei beiden Karten auch ohne Eingriff in die Spannungen auf 1.540 MHz. Dies entspricht einem Plus von 65 bis 70 MHz (+4 Prozent) gegenüber den höchsten stabilen Einstellungen unter Luft – der GM204-400-A1 skaliert also recht gut auf niedrige Betriebstemperatur. Auf den Speichertakt hatte dies keinen Einfluss.

Performancerating – mit Wasserkühlung
Angaben in Prozent
    • 980 Matrix (1.590/4.000, H2O, 1,35 V)
      100,0
    • 980 Matrix (1.540/4.000, H2O)
      98,4
    • 980 Matrix (1.500/4.000, 1,30 V)
      96,7
    • 980 Matrix (1.480/4.000)
      95,9
    • 980 Strix (1.540/3.700, H2O)
      94,2
    • 980 Strix (1.485/3.700)
      92,0
    • GeForce GTX 980 Matrix
      89,2
    • GeForce GTX 980 Strix
      86,5
    • Nvidia GeForce GTX 980
      80,4

Unter Einsatz des LN2-Bios lässt sich die GTX 980 Matrix mit Wasserkühlung dann zu einem stabilen Betrieb von 1.590/4.000 MHz überreden. Die Leistung der Karte steigt durch die zusätzlichen 50 MHz noch einmal um zirka drei Prozent. Hierfür wird die Spannung um ca. 0,15 Volt auf 1,35 Volt angehoben, was unverhältnismäßig viel ist.

Auch unter Wasser erweist sich das LN2-Bios bei gleichen Einstellungen als schlechter übertaktbar. Wo mit dem Standardbios unter Wasser 1.540 MHz möglich sind, stürzen Spiele mit dem LN2-Bios bereits bei 1.500 MHz ab.

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