5/6 Golden Silent 430 Watt im Test : Super Flowers Passiv-Netzteil für unter 110 Euro

, 62 Kommentare

Spannungsregulation

Keine Probleme gibt es auch im Bereich der Spannungsregulation, in allen Szenarios kann sich das Golden Silent innerhalb der ATX-Normen behaupten.

Restwelligkeit

In Sachen Restwelligkeit zeigt das Super Flower Golden Silent grundsätzlich gute Werte, die weit innerhalb der ATX-Norm liegen. Verglichen mit anderen Netzteilen in dieser Preisklasse schneidet der Testkandidat jedoch insbesondere unter hoher Last etwas schlechter ab.

Dies wird insbesondere bei den festen Lasten deutlich, bei denen das größer dimensionierte Digifanless etwas besser abschneidet.

Sonstige Messungen

Dass das Super Flower Golden Silent bereits seit 2013 erhältlich ist, macht sich insbesondere im Standby-Modus bemerkbar. Sowohl der Wirkungsgrad als auch der Verbrauch liegen deutlich hinter den restlichen getesteten Netzteilen zurück.

Lautstärke

Die Lautstärke wird bei passiv gekühlten Netzteilen besonders kritisch beäugt. Bislang gab es stark unterschiedliche Ergebnisse, von praktisch nicht vorhandenen Nebengeräuschen (Enermax Digifanless) bis zu deutlich wahrnehmbaren Elektronikgeräuschen (SeaSonic Platinum Fanless, SilverStone Nightjar).

Das Super Flower Golden Silent muss sich in dieser Disziplin nur dem Enermax Digifanless geschlagen geben. Grundsätzlich blieb das Testmuster komplett lautlos. PFC-Spule macht sich erst in Lastbereichen, die für dieses Netzteil nicht mehr vorgesehen sind, leicht bemerkbar. In der höchsten Auslastungsstufe erreicht das ComputerBase-Testsystem eine Leistungsaufnahme von knapp 700 Watt, die das Golden Silent aufgrund der sehr spät eingreifenden Schutzschaltungen problemlos stemmen konnte. Silent-Fanatiker können also durchaus mit dem Super Flower glücklich werden, vorausgesetzt das Netzteil wird nicht bis zum Äußersten überlastet.

Auf der nächsten Seite: Fazit