4/4 GeForce GTX 470 bis 970 im Test : Fünf Generationen von Nvidia im Vergleich

, 172 Kommentare

Fazit

Dass die zum Teil über fünf Jahre alten Grafikkarten vom Typ GeForce GTX 470 und GeForce GTX 570 nicht mit einer rekordverdächtigen Spieleleistung aufwarten können, war zu erwarten. Dass dafür häufig der sehr kleine VRAM die gewichtigste Ursache ist, wird insbesondere in den höheren Detailstufen von GTA V deutlich. Dasselbe Spiel zeigt zugleich, dass mit geringen Einbußen in den Grafikdetails auch mit den alten Modellen durchaus noch ein flüssiger Bildaufbau möglich ist.

Positiver als erwartet stellt sich auch das Ergebnis im Bereich der Leistungsaufnahme dar. Die zur Markteinführung als „Thermi“ verspotteten Modelle können unter Last problemlos mit den als sparsamer geltenden Nachfolgern mithalten. Einzig im Leerlauf gehen heutige Modelle deutlich effizienter zu Werke. Wer aufrüstet, bekommt deutlich mehr Leistung für denselben Verbrauch, kann den Verbrauch absolut aber nicht unbedingt senken.

GeForce GTX 470 bis 970 im Test: Fünf Generationen von Nvidia im Vergleich
GeForce GTX 470 bis 970 im Test: Fünf Generationen von Nvidia im Vergleich

Die Kepler-Generation mit GeForce GTX 670 und GeForce GTX 770 präsentiert sich im Vergleich als relativ unauffällig. Aus heutiger Sicht das rundere Produkt gibt die GTX 670 ab. Sie liegt bei der Leistung auf dem Niveau der GeForce GTX 960, in der Leistungsaufnahme jedoch nicht allzu weit zurück liegt. Der 2 GB große Grafikspeicher erweist sich nur selten als Limitierung, in GTA V kann die GTX 670 sogar fast die sonst im Schnitt gut 20 Prozent schnellere GTX 770 einholen. Der bereits drei Jahre alten Grafikkarte lässt sich somit ein gutes Zeugnis ausstellen. Der GeForce GTX 770 blüht hingegen ein ähnliches Schicksal wie den Vorgängern GeForce GTX 470 und GeForce GTX 570: Der kleine Speicher wird zuerst zum Verhängnis werden.

Über einen größeren Grafikspeicher verfügt die aktuelle GeForce GTX 970 – auch wenn dieser genau genommen nicht komplett mit höchster Performance genutzt werden kann. Gegenüber Kepler kann Maxwell mit einer nochmals höheren Energieeffizienz überzeugen. Die im Artikel höchste gemessene Spieleperformance kann mit dem im Vergleich besten Übertaktungspotential nochmals verbessert werden, auch der größere Grafikspeicher limitiert in Full HD-Auflösung kaum.

Hinweis: Einen Vergleich von Grafikkarten des Herstellers AMD im Zeitverlauf wird es geben, sobald die neue Generation im 2. Halbjahr 2015 den Markt erreicht hat.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung in Form deaktivierter Werbeblocker oder eines Abonnements von ComputerBase Pro. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.