MagentaEins : Flatrates für 10 Euro im Monat europaweit nutzen

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MagentaEins: Flatrates für 10 Euro im Monat europaweit nutzen
Bild: Deutsche Telekom

Mit MagentaEins bietet die Telekom seit September kombinierte Mobilfunk-, Festnetz- und IPTV-Tarife an. Eine optionale EU-Flat für 10 Euro im Monat erlaubt ab dem 19. Mai die unbegrenzte Nutzung der Mobilfunk-Flatrates in 32 europäischen Ländern und ermöglicht von Deutschland aus kostenlose Anrufe und SMS in diese Länder.

Im Detail bedeutet dies, dass die mittlerweile rund eine Million MagentaEins-Kunden in Kombination mit der EU-Flat in Deutschland aus dem Fest- oder Mobilfunknetz unbegrenzt Telefonate in die Fest- und Mobilfunknetze der 32 vom Tarif abgedeckten europäischen Länder (siehe PDF Seite 1) führen und unbegrenzt SMS in die Mobilfunknetze dieser Länder schicken können.

In diesen Ländern kann das Handy mit der EU-Flat wie innerhalb Deutschlands genutzt werden, der Tarif deckt also Anrufe in die Fest- und Mobilfunknetze sowie SMS in die Mobilfunknetze der 32 Ländern und Deutschlands ab. Eingehende Anrufe sind ebenfalls von weiteren Kosten befreit. Zudem kann das im MagentaEins-Tarif enthalte mobile Datenvolumen in diesen Ländern wie in Deutschland genutzt werden, in derzeit 23 von ihnen mit LTE-Geschwindigkeit. Ist es aufgebraucht, ist auch die Zubuchung neuen Datenvolumens im Ausland möglich. Im Normalfall beträgt das in den MagentaEins-Tarifen inkludierte Volumen 500 MB, für mehr muss der Kunde zusätzlich zahlen.

Die Mindestvertragslaufzeit für die EU-Flat beträgt zwölf Monate. Bereits seit einiger Zeit bietet die Telekom Mobilfunkkunden die 3-fach-Flat-Pakete für 5 bis 20 Euro im Monat an. Sie erlauben ebenfalls die Nutzung des mobilen Datenvolumens im Ausland, Anrufe und SMS sind hingegen nur im jeweiligen EU-Land und nach Deutschland inbegriffen. Die günstigste Variante für 5 Euro im Monat hat eine Laufzeit von ebenfalls zwölf Monaten, für 19,95 Euro beträgt die Laufzeit nur einen Monat. Für zehn Euro monatlich bei zwölf Monaten Laufzeit gibt es zusätzlich monatlich 100 SMS und Sprachminuten von Deutschland ins Ausland.

Rein für den Internetzugang werden darüber hinaus Tages- und Wochenpässe mit begrenztem Datenvolumen angeboten.

Ursprünglich sollten ab dem kommenden Jahr Roaminggebühren innerhalb der EU komplett wegfallen. Unter dem Einfluss der Lobbyarbeit der Telekommunikationskonzerne, die um das rentable Roaming-Geschäft bangen, sind die im EU-Rat vertretenen Regierungen der einzelnen Länder aber mittlerweile eher dazu geneigt, auf eine komplette Abschaffung des Roamings zu verzichten. Damit stehen sie im Konflikt mit der EU-Kommission und dem EU-Parlament, die sich mehrfach für eine Abschaffung des Roamings innerhalb der EU ausgesprochen haben.