Asustor : Erstmals NAS mit Marvell-SoC, 61er-Serie mit Braswell

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Asustor: Erstmals NAS mit Marvell-SoC, 61er-Serie mit Braswell

Mit dem AS1002T und AS1004T bringt Asustor zur Computex 2015 erstmals NAS-Systeme mit Marvell-SoC, um Kunden einen günstigeren Einstieg zu bieten. Ebenfalls als 2-Bay- respektive 4-Bay-Variante, aber mit einem Braswell-SoC ausgestattet, präsentiert der Hersteller auch die NAS-Systeme AS6102T und AS6104T.

Während diese beiden Modelle die bisherige 6er-Serie ablösen werden, handelt es sich bei den beiden Modellen AS1002T und AS1004T um eine echte Neuheit, mit der Asustor im Gegensatz zu den bisherigen NAS-Systemen nicht auf eine Intel-Basis setzt, sondern die mit einem Zwei-Kern-SoC von Marvell als besonders preisgünstige Einstiegslösung noch unterhalb der bisherigen AS-2xx-Reihe ansiedelt. Für den Einsatz im Home-Office und im Wohnzimmer deklariert sind die Neulinge mit 512 MByte DDR3-RAM, zwei USB-3.0-Buchsen und einem Gigabit-Netzwerk-Anschluss für das angestrebte Segment typisch ausgestattet. Das AS1004T für bis zu vier Festplatten unterstützt neben den auch auf dem AS1002T möglichen RAID-Modi 0 und 1 auch RAID 5, 6, und 10. Eine Hot-Swap-Funktionalität ist ebenfalls gegeben. Wie üblich kann über eine App für Android und iOS auch von unterwegs auf die Daten zugegriffen werden.

Die NAS-Systeme AS6102T und AS6104T, die als Weiterentwicklungen der aktuellen 6er-Serie mit einem Celeron-SoC aus der Braswell-Generation bestückt sind, richten sich mit zwei respektive vier Einschüben für Festplatten und der Unterstützung von Arbeitsspeicher bis zu einer Kapazität von 8 GByte an anspruchsvollere Anwender.

Asustor AS6104T mit Braswell-Celeron und erweiterbarem RAM
Asustor AS6104T mit Braswell-Celeron und erweiterbarem RAM (Bild: eteknix.com)

Als Besonderheit bieten die Netzwerkspeicher eine Unterstützung für die Wiedergabe von 4K/2K-Inhalten über den integrierten HDMI-Ausgang, den auch schon die Vorgänger-Generation beispielsweise in Form des Asustor AS-604T bot. Die in der Basisausführung mit 4 GByte RAM ausgestatteten NAS sollen in Kombination mit einem nicht näher spezifizierten Braswell-SoC, der auf der Messe auch in etlichen Kleinst-PCs und auf ersten Mainboards präsentiert wird, über zwei Netzwerk-Schnittstellen auch bei Nutzung der AES-NI-Verschlüsselung hohe Übertragungsleistungen gewährleisten. Darüber hinaus stehen zwei USB-2.0-, drei USB-3.0-, zwei eSATA-Buchsen, ein Infrarot-Sensor und ein S/PDIF-Ausgang zur Verfügung. Für den Business-Einsatz ist die Unterstützung von Windows Server, VMware und Citrix vorhanden.

Asustor Computex-Lineup 2015
Asustor Computex-Lineup 2015 (Bild: Asustor)

Angaben zum Marktstart sowie der Preisgestaltung sind bislang für beide Neuerscheinungen noch nicht bekannt.