4/4 Batman: Arkham Knight im Test : Fulminantes Finale oder Standard-Kost zum Abschied?

, 61 Kommentare

Fazit

Arkham Knight ist tatsächlich wie versprochen der fulminante Abschluss der Batman-Reihe. Mit vielen kleinen und mittelgroßen Details gelingt es Rocksteady, dem Titel die Frische zu verleihen, die die vierte Ausgabe einer großen Serie zwingend haben muss, um nicht altbacken zu wirken.

In erster Linie ist in dieser Hinsicht die Story zu nennen, die sich einige Zeit nach 0815-Erzählung anfühlt, durch einen Kniff aber zu einem kleinen Psychoprofil von Bruce Wayne wird. Aber auch die vielen kleinen Verbesserungen am Kampfsystem und die großzügig eingestreuten Nebenmissionen, Rätsel und Detektivabschnitte sorgen dafür, dass wir mit Arkham Knight schnell warm geworden sind.

Batman: Arkham Knight – Testzusammenfassung

Gleiches gilt für die Integration des Batmobils. Zwar fährt sich das gute Stück viel zu einfach, ist viel zu übermächtig und auch die Ballerabschnitte können auf Dauer eintönig werden. Durch die clevere Integration in die Spielmechanik über Knobel- und Unterstützungsabschnitte ist der Bolide insgesamt aber für das Gameplay eine echte Errungenschaft.

Unterm Strich kann man Arkham Knight deshalb eigentlich nur vorwerfen, viel zu sehr durchzurauschen. Dies liegt vor allem daran, dass das Gameplay – positiv ausgedrückt – sehr rund ist: Selbst bei den schwierigeren Rätseln wird man nie länger knobeln und selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad wird man kaum je das Zeitliche segnen. Viele Spieler dürften die Batman-Spiele gerade deswegen mögen. In unseren Augen wären etwas höhere Hürden in der Spielmechanik aber zumindest ab und an hilfreich gewesen.

Trotzdem, und auch wenn die Technik auf dem PC noch erhebliche Probleme macht: Batman: Arkham Knight hat uns überzeugt. Wer die Vorgänger mochte, sollte sich dieses Finale nicht entgehen lassen, sofern die Entwickler zügig die PC-Portierung in den Griff bekommen. Und selbst für Batman-Neulinge ist dieser Abschluss ein guter Anreiz, sich auf die Reihe einzulassen.

Rocksteady hat auf die massive Kritik an der PC-Version reagiert und den Verkauf vorerst ausgesetzt, bis die Probleme durch ein Update behoben worden sind.

Batman: Arkham Knight im Test

Kopier- & Jugendschutz

Batman: Arkham Knight funktioniert über Steam, sodass der Key über die Valve-Plattform aktiviert werden muss. Dazu ist einmalig eine Internetverbindung nötig; ein Wiederverkauf ist durch die Bindung an das Steam-Konto nicht möglich.

Jugendschutz-Hinweis: Die USK hat dem Spiel eine Jugendfreigabe ab 16 Jahren erteilt.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung in Form deaktivierter Werbeblocker oder eines Abonnements von ComputerBase Pro. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.