8/11 Radeon R9 Fury im Test : AMDs kleiner Fiji von Sapphire perfekt interpretiert

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Leistungsaufnahme

Unter Windows zieht der Testrechner 80 Watt aus der Steckdose, drei Watt weniger als mit der Radeon R9 Fury X. Die Differenz ist durch die fehlende Pumpe für die Wasserkühlung zu erklären, die zusätzlichen Strom benötigt, während dieses Modell sogar die Lüfter stilllegt.

Unter Last benötigt das Testsystem mit der Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC dann 397 Watt. Taktet man die Grafikkarte auf die Referenzvorgaben von AMD herunter, fällt der Verbrauch um acht Watt. Bei beinahe gleichem Takt (Sapphire Fury: 1.040 MHz, Fury X: 1.050 MHz) ziehen beide 3D-Beschleuniger also gleich viel aus der Steckdose. Erneut zeigt sich, dass sich durch ausgeschaltete Ausführungseinheiten nicht so viel Strom sparen lässt wie durch geringere Taktraten und damit niedrigere Spannungen. Auch die höhere Temperatur der GPU auf der Grafikkarte von Sapphire hat ihren Einfluss auf den Verbrauch im Vergleich zur kühleren Radeon R9 Fury X.

Verglichen mit der schnelleren GeForce GTX 980 Ti fällt die Leistungsaufnahme nicht allzu viel höher auf. Die übertakteten Modelle der GeForce GTX 980 sind jedoch deutlich genügsamer. Die langsamere Radeon R9 390X benötigt dennoch mehr Strom.

16 Einträge
Leistungsaufnahme - Gesamtsystem
Angaben in Watt (W)
  • Last in Ryse: Son of Rome:
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      171
    • Nvidia GeForce GTX 960
      198
    • AMD Radeon R7 260X
      214
    • GeForce GTX 960 OC-Karte
      215
    • Nvidia GeForce GTX 760
      242
    • Nvidia GeForce GTX 970
      244
    • AMD Radeon R9 270X
      246
    • GeForce GTX 970 OC-Karte
      268
    • AMD Radeon R9 285
      282
    • Nvidia GeForce GTX 980
      283
    • Nvidia GeForce GTX 770
      295
    • AMD Radeon HD 6970
      298
    • GeForce GTX 980 OC-Karte
      318
    • Nvidia GeForce GTX 780
      325
    • AMD Radeon R9 290X
      326
    • Nvidia GeForce GTX 580
      337
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      337
    • AMD Radeon R9 280X
      340
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti
      353
    • Nvidia GeForce GTX Titan X
      354
    • AMD Radeon R9 290
      360
    • Nvidia GeForce GTX Titan X (Max)
      374
    • AMD Radeon R9 Fury
      389
    • AMD Radeon R9 Fury X
      395
    • Sapphire R9 Fury Tri-X OC
      397
    • GeForce GTX 980 Ti OC-Karte
      400
    • Radeon R9 290 OC-Karte
      402
    • Radeon R9 290X OC-Karte
      411
    • AMD Radeon R9 390X
      421

Bei der Blu-ray-Wiedergabe und dem Multi-Monitor-Betrieb benötigen sowohl die Radeon R9 Fury X als auch die Radeon R9 Fury deutlich weniger Energie als die restlichen AMD-Grafikkarten. Im Film-Betrieb liegt die Differenz zur GeForce GTX 980 bei rund zehn Watt zu Ungunsten der AMD-Grafikkarte, während im Betrieb mit drei Displays die Radeon-Hardware die Nase klar vorn hat. Bei bis zu zwei Monitoren gibt es keine Unterschiede. Die Radeon R9 Fury verhält sich absolut gleich wie die schnellere Radeon R9 Fury X.

Übertaktbarkeit

Bereits die Fiji-GPU auf der Radeon R9 Fury X ließ sich nicht gut übertakten, beim Testmuster der Radeon R9 Fury fällt der Erfolg noch geringer aus. Die Referenzkarte arbeitet mit 1.000 MHz, die Sapphire-Variante mit 1.040 MHz und durch übertakten sind noch einmal 40 MHz mehr möglich. Oberhalb von 1.080 MHz gibt es nach längerer Last Abstürze zu beobachten. Beim Testmuster der Radeon R9 Fury X waren 1.130 MHz möglich.

Übertaktbarkeit
  • Assassin's Creed Unity:
    • Sapphire Fury X Tri-X OC – Übertaktet (1.080/500)
      28,9
    • Sapphire Fury X Tri-X OC – Standard (1.040/500)
      27,8
    • AMD Radeon R9 Fury – Standard (1.000/500)
      26,9
  • Far Cry 4:
    • Sapphire Fury X Tri-X OC – Übertaktet (1.080/500)
      20,2
    • Sapphire Fury X Tri-X OC – Standard (1.040/500)
      19,7
    • AMD Radeon R9 Fury – Standard (1.000/500)
      19,1
  • Ryse:
    • Sapphire Fury X Tri-X OC – Übertaktet (1.080/500)
      33,1
    • Sapphire Fury X Tri-X OC – Standard (1.040/500)
      32,6
    • AMD Radeon R9 Fury – Standard (1.000/500)
      31,9

Die Performance steigt dadurch je nach Spiel zwischen vier und sieben Prozent (1.080 MHz gegen 1.000 MHz: acht Prozent Steigerung) beziehungsweise zwischen zwei und drei Prozent (1.080 MHz gegen 1.040 MHz: vier Prozent Steigerung) an. Die Leistungsaufnahme erhöht sich um 13 Watt (gegenüber 1.040 MHz), die Lautstärke bleibt gleich und die Temperatur steigt um ein Grad Celsius.

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