4/7 SFX-L im Test : ATX-Alternativen von Chieftec, Sharkoon und SilverStone

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Messungen

Im Folgenden sind die Testergebnisse in mehrere Untergruppen gegliedert. Zum einen wird die Effizienz anhand eines automatisierten Tests an einer kalibrierten Chroma-Teststation betrachtet und dabei auch auf Punkte wie die Restwelligkeit eingegangen. Zum anderen werden reale Lautstärketests mit eigenen Testsystemen durchgeführt.

Die verwendete Teststation ist dabei nicht mit der zuletzt von ComputerBase verwendeten identisch. Die Redaktion hat den Wechsel des verantwortlichen Redakteurs zum Anlass genommen, eine alternative Teststation in Augenschein zu nehmen. Die kalibrierte Chroma für diesen Test steht bei Cooler Master in den Niederlanden, nicht wie bisher bei be quiet! in Hamburg. Die Redaktion wird die Erfahrungen aus diesem Test dazu nutzen, um über die zukünftig genutzte Teststation neu zu entscheiden.

Die im Test enthaltenen älteren Messwerte wurden noch auf der anderen Teststation ermittelt und sind trotz Kalibrierung nicht direkt miteinander vergleichbar.

Für die Netzteile kamen während der Tests folgende selbstkalkulierten Lasten zum Einsatz. Einige Werte wurden zwecks einer einfacheren Darstellung gerundet, können im realen Test jedoch leicht abweichen:

Die Lastkalulationen

Die einzelnen Ergebnisse jeder Kategorie können anhand der Schaltflächen über den Diagrammen durchgeschaltet werden.

Effizienz

Obwohl die SFX-L-Netzteile technisch fast identisch sind, unterscheidet sich der Wirkungsgrad deutlich. Während Chieftec und Sharkoon bei geringer Last zum Teil deutlich effizienter arbeiten, kann sich das SilverStone bei Volllast an die Spitze setzen.

Das führt bei der Überprüfung der 80-PLUS-Zertifizierung zu einer prekären Situation: Während SilverStone die Einstufung zumindest unter Zuhilfenahme der Toleranz schafft, liegen Chieftec und Sharkoon bei Volllast mit einem Abstand von über einem Prozentpunkt zurück. Bei 50 und insbesondere bei 20 Prozent Last wird die Norm hingegen erfüllt. Vergleichsmuster aller drei Netzteile sorgten für reproduzierbare Werte.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den festen Lasten im 230-Volt-Netz. Hier arbeiten Chieftec und Sharkoon fast bis zur höchsten Belastungsstufe spürbar effizienter, als das SilverStone.

Leistungsfaktorkorrektur (PFC)

Hervorragende Werte hinsichtlich der Leistungsfaktorkorrektur können für alle Testkandidaten verzeichnet werden. Bereits bei 10 Prozent Last werden Werte von knapp 0,99 erreicht.

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