5/9 GeForce GTX 950 im Test : Asus, EVGA und MSI verleihen Nvidias neuester Grafikkarte Flügel

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GPU-Computing und Video-Wiedergabe

Aufgrund der fehlenden Rohleistung reißt die GeForce GTX 950 beim GPU-Computing keine Bäume aus. Im Vergleich zur Radeon R7 370 gibt es zwar einige Tests, in der die Maxwell-Grafikkarte vorne liegt, schlussendlich hat aber meistens die R7 370 die Nase vorn. Diese profitiert in einigen Tests zum Beispiel von der massiv höheren Speicherbandbreite.

Die GeForce GTX 960 ist aktuell die beste Grafikkarte, was die Videowiedergabe angeht – was der 3D-Beschleuniger der GM206-GPU zu verdanken hat, die bezüglich der Video-Features weiter entwickelt ist als alle anderen Rechenkerne. Da auch die GeForce GTX 950 diese GPU trägt, gibt es auch bei der neuen Grafikkarte ein gutes Ergebnis.

Allerdings fällt dieses etwas schlechter als bei dem größeren Bruder aus, wobei dies jedoch als Meckern auf hohem Niveau bezeichnet werden muss. So ist die Geschwindigkeit in einigen Szenarien zwar niedriger, wobei sie primär beim Decodieren des H.265-Codecs zurückfällt, dabei aber immer noch sehr gut.

Die GeForce GTX 950 benötigt für die Video-Aufgaben meistens etwas weniger Energie als die GeForce GTX 960, aber auch dort ist die Differenz gering. Die Radeon R7 370 ist in dieser Disziplin Meilen zurück. Nicht nur, dass sie deutlich langsamer ist, sondern die AMD-Grafikkarte kann auch nur den H.264-Codec in Full HD beschleunigen, während die GeForce GTX 950 auch mit Ultra HD und HEVC zurechtkommt.

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