3/6 Plextor M6V 256 GB im Test : Der neue SSD-Einstieg mit 15-nm-MLC und SMI‑Controller

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Benchmarks

Erläuterungen und Einzelheiten zu dem Testsystem, der Testmethodik und den genutzten Benchmarks enthält der Artikel „So testet ComputerBase SSDs“.

Iometer

Unter den SATA-SSDs im Testfeld erreicht die Plextor M6V 256 GB einen neuen Spitzenwert beim sequenziellen Lesen. Der Abstand zu den nachfolgenden Plätzen ist allerdings sehr gering. Beim Schreiben ist die Plextor-SSD wiederum langsamer als die Crucial BX100 250 GB mit gleichem Controller.

AS SSD

Können die 250-GB-Modelle der Serien Samsung 850 Evo, Toshiba HG6 und Adata SX930 im AS-SSD-Benchmark von ihrem Pseudo-SLC-Cache profitieren und deutlich höhere Schreibraten als mit Iometer erzielen, gilt dies für die M6V nicht. Ohne SLC-Cache liegt die Schreibrate erneut im Bereich von 340 MB/s, womit es nur für die hinteren Plätze reicht. Allerdings liegt sie damit in prominenter Gesellschaft von Crucial MX100 und BX100. In den anderen Disziplinen des Benchmarks findet sich die SSD im Mittelfeld wieder. Beim wahlfreien Lesen von 4-KB-Daten ist die M6V allerdings 15 Prozent schneller als die BX100 mit gleichem Controller.

PCMark 8

Die gegenüber der BX100 höhere Leseleistung macht sich auch im PCMark 8 bemerkbar, obgleich der Vorsprung bei der mittleren Transferrate gerade einmal vier Prozent beträgt. In den Einzeltests sind zeitliche Unterschiede wiederum gewohnt niedrig, hier sind alle SSDs ähnlich schnell.

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