4/6 Plextor M6V 256 GB im Test : Der neue SSD-Einstieg mit 15-nm-MLC und SMI‑Controller

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Praxistests

Programmstart & Installation

Gewohnt geringe Unterschiede unter SATA-SSDs herrschen beim Anwendungsstart vor, die Platzierung resultiert in Abweichungen im Bereich von Zehntel- oder sogar Hundertstelsekunden. Nur die schnellen PCIe-SSDs können sich stärker absetzen. Die Plextor M6V sticht aus dem gewohnten Bild nicht hervor. Etwas größere Unterschiede gibt es bei der Installationsdauer, wobei die M6V zu den langsameren Vertretern zählt.

Entpacken & Kopieren

Um das Windows-Abbild zu entpacken und den Datei-Ordner auf demselben Laufwerk zu duplizieren, müssen Daten sowohl gelesen als auch geschrieben werden. Erfahrungsgemäß treten hier deutliche Unterschiede zwischen SSDs auf. Die Plextor M6V geht beim Entpacken Hand in Hand mit der Crucial BX100 der gleichen Kapazitätsklasse und gehört damit zu den langsameren Laufwerken im Testfeld. Von der schlechten Leistung der Adata SX930 mit JMF670H-Controller sind beide aber weit entfernt. Das gleiche Bild zeigt sich beim Kopiertest.

Leistungsaufnahme

Rund 390 Milliwatt im Leerlauf ohne Stromsparmodi sind Mittelklasse. Das Aktivieren des Link Power Managements (LPM) über den Energiesparmodus von Windows bringt bei der Plextor M6V wenig: 302 Watt ergeben die Messungen. Bei vielen anderen SSDs reduziert sich die Leistungsaufnahme nach Aktivierung von LPM auf rund ein Zehntel gegenüber dem Wert im normalen Leerlaufbetrieb. Dafür glänzt die M6V im aktiven Betrieb mit einer sehr geringen Leistungsaufnahme und teils neuen Bestmarken.

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