6/11 AMD Radeon R9 Nano im Test : Die schnellste kleine Grafikkarte für Mini-ITX

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GPU-Computing und Video-Wiedergabe

Beim Thema GPU-Computing ist die Radeon R9 Nano innerhalb der Fiji-Generation je nach Test etwas langsamer oder etwas schneller als die Radeon R9 Fury – und somit nah an der Radeon R9 Fury X. Dies hängt insbesondere davon ab, ob die Radeon R9 Nano den vollen Takt nutzen kann, was nicht immer der Fall ist, und wie gut die Skalierung der zusätzlichen Ausführungseinheiten funktioniert. In den meisten Fällen ist die Grafikkarte näher an der Radeon R9 Fury X als an der Radeon R9 Fury dran.

AMD hat die Fiji-GPU mit sehr guten Videoeigenschaften ausgestattet, wie schon die Radeon R9 Fury X und die Radeon R9 Fury gezeigt haben. An diejenigen der GM206-GPU von Nvidia, die auf der GeForce GTX 950 und der GeForce GTX 960 genutzt werden, kommen sie zwar nicht heran, allen anderen GPUs sind sie aber überlegen. Daran ändert auch die Radeon R9 Nano nichts.

Die Videoleistung der Radeon R9 Nano liegt somit fast durchgängig ganz vorne oder zumindest im vorderen Drittel des Testfeldes. Im Vergleich zu den beiden anderen Fiji-Modellen geht die Radeon R9 Nano in einigen Tests etwas genügsamer mit der benötigten Energie um. Der Unterschied ist aber recht gering und die meisten Szenarien zeigen auch eine vergleichbare Leistungsaufnahme.

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