ComputerBase Pro : Werbefreies Surfen auf ComputerBase

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ComputerBase Pro: Werbefreies Surfen auf ComputerBase

ComputerBase Pro bietet dieselben Inhalte wie ComputerBase, ist dabei aber werbefrei, schnell, flexibel und nicht zuletzt fair. ComputerBase Pro kann ab 3 Euro pro Monat bestellt werden – ohne Preisgabe persönlicher Daten und ohne automatische Verlängerung. Mögliche Zahlungsarten sind PayPal, Bitcoin und Überweisung.

„ComputerBase berichtet unabhängig und verkauft deshalb keine Inhalte, sondern Werbebanner“ lautet der einleitende Satz auf unserer Seite „Warum Werbebanner?“. Auf diese strikte Trennung zwischen redaktionellem Inhalt und Werbebotschaften legen wir als inhabergeführtes Tech-Magazin großen Wert. Zudem gibt es auf ComputerBase keine nervenden Popup- oder Layer-Anzeigen. Und transparent wie kaum eine andere Website ermuntern wir schon seit 2006 zum Melden von Problemen mit Werbebannern und können jene in der Regel zeitnah beheben.

Gleichwohl wissen wir aufgrund eben dieses Feedbacks, für das wir uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bedanken möchten, dass viele Leser sich eine werbefreie ComputerBase-Website wünschen und auch bereit sind, dafür einen kleinen Betrag zu zahlen. Genau das ist mit ComputerBase Pro jetzt möglich: Die Inhalte sind dieselben, aber in einigen Punkten gibt es Unterschiede.

ComputerBase Pro ist werbefrei

Auf ComputerBase Pro gibt es keinerlei Bannerwerbung, keine Textanzeigen und keine Video-Anzeigen. Auf den blauen Kopfbereich der Seite folgt also unmittelbar der Inhalt, es gibt keine Textanzeigen von Google und Videos starten sofort ohne Abspielen eines „Pre-Roll“-Clips. Es entfallen auch sämtliche externen Zählpixel mit Ausnahme derjenigen von IVW/AGOF (Reichweitenmessung deutscher Websites), VG Wort (Ausschüttung von Urheberabgaben an Autoren und Verlage) und Google Analytics (Website-Statistiken, Umsetzung gemäß deutschem Datenschutz). Diese drei Zählpixel sind übrigens alle asynchron eingebunden und haben daher keinerlei negative Auswirkungen auf die Ladezeit.

Bei der Einbindung einzelner externer Inhalte wie zum Beispiel YouTube-Videos haben wir leider keinen Einfluss darauf, ob diese Inhalte werbefrei sind oder nicht. Innerhalb eines solchen Inlineframes kann also auch auf ComputerBase Pro mal eine Anzeige zu sehen sein. Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass wir uns zumindest die Möglichkeit offenhalten, einen kleinen Sponsoring-Hinweis zu integrieren. Solch ein Hinweis würde ohne Tracking direkt von den ComputerBase-Servern ausgeliefert werden und selbstverständlich auch kein Flash nutzen (ComputerBase ist seit dem Umstieg auf einen HTML5-Video-Player eine Flash-freie Zone).

ComputerBase Pro ist schnell

Der Wegfall des Anzeigenballast wirkt sich positiv auf die Ladezeiten aus: Auf ComputerBase Pro gibt es dank der Werbefreiheit im redaktionellen Bereich nur eine einzige CSS-Datei und das JavaScript wird komplett asynchron geladen. Dadurch reduziert sich die Ladezeit unserer Erfahrung nach spürbar. In Mobilfunknetzen kommt als zusätzlicher positiver Aspekt die Schonung des Datenvolumens hinzu.

Wir planen für Nutzer von ComputerBase Pro zudem einen Betatest mit HTTPS und SPDY, wodurch das Surfen insbesondere in Mobilfunknetzen nochmal etwas schneller werden dürfte. Eigentlich verhindert die HTTPS-Inkompatibilität von Anzeigen derzeit die durchgehende Verwendung von HTTPS auf ComputerBase (nur ein paar Ausnahmen wie zum Beispiel die Login-Seite oder die neue Bestellseite von „ComputerBase Pro“ nutzen HTTPS, Details im Forum). Aufgrund der Werbefreiheit spricht auf ComputerBase Pro jedoch nichts gegen den durchgehenden Einsatz von HTTPS, das wiederum eine Voraussetzung für SPDY beziehungsweise HTTP/2 ist.

ComputerBase Pro ist flexibel

Optional gibt es für Nutzer von ComputerBase Pro die Möglichkeit, mehrseitige Artikel auf einer einzigen Seite zu lesen – es muss dann also nicht mehr geblättert werden. Eine entsprechende Einstellung dafür findet sich auf der Seite Einstellungen. Die getroffene Auswahl wird in einem Cookie gespeichert.

Diese Anpassung ist möglich, da auf ComputerBase Pro keine Werbebanner existieren, die je Seitenaufruf Einnahmen generieren. Da jedoch nicht jeder lange Artikel auf einer Seite lesen möchte, kann jeder selbst entscheiden, ob er diese Funktion nutzen möchte oder nicht. Für weitere Vorschläge in diesem Sinne – also Änderungen, die erst durch die Werbefreiheit auf ComputerBase Pro möglich werden – sind wir offen.

ComputerBase Pro ist fair

ComputerBase Pro ist kein klassisches Abomodell, bei dem man sich über eine verpasste Kündigungsfrist ärgert. Stattdessen bestellt man ComputerBase Pro für eine feste Laufzeit, zu deren Ende das Abo automatisch abläuft.

Um dem Gebot der Datensparsamkeit und Datenvermeidung Folge zu leisten, muss man bei der Bestellung weder Name noch Anschrift preisgeben. Es ist lediglich ein ComputerBase-Account und somit die Angabe einer E-Mail-Adresse erforderlich. Durch dieses Vorgehen fallen praktisch keine Daten an, die irgendwer ergaunern oder anderweitig missbrauchen könnte.

Die Bestellung

Um ComputerBase Pro bestellen zu können, muss man auf ComputerBase eingeloggt sein. Ist das der Fall, wählt man auf der Bestellseite eine Laufzeit aus, akzeptiert die AGB und Widerrufsbelehrung und klickt auf den Button „Jetzt zahlungspflichtig bestellen“.

Im Anschluss daran erfolgt die Zahlung. Bei der Auswahl der Zahlungsarten haben wir auf eine hohe Verbreitung und Akzeptanz unter den ComputerBase-Lesern geachtet. Die Zahlung ist daher möglich per PayPal, Bitcoin oder Überweisung. Bei PayPal und Bitcoin erfolgt die Freischaltung unmittelbar im Anschluss an die Zahlung. Die Zahlung per Überweisung erleichtern wir durch Ausgabe eines BezahlCode-Links und eines QR-Codes.

ComputerBase Pro in drei Minuten

Die Preise sind nach Laufzeit gestaffelt, da jede Transaktion Kosten und zumindest potenziellen Supportaufwand verursacht. Zur Auswahl stehen ein Monat für 5 Euro, 6 Monate für 24 Euro oder 12 Monate für 36 Euro. Wer ein Jahr bucht, zahlt also umgerechnet nur 3 Euro pro Monat beziehungsweise weniger als einen Euro pro Woche. Die Bestellung und Zahlung werden jeweils per E-Mail bestätigt.

Der Bestellprozess ist selbstverständlich responsive und kann damit auf Smartphone, Tablet und Desktop gleichermaßen genutzt werden. Eine spätere Verlängerung des Abos funktioniert genau so wie die erstmalige Bestellung: Die noch vorhandene Restlaufzeit wird dann einfach entsprechend der bestellten Laufzeit verlängert.

Fragen? Fragen!

Wir freuen uns, unseren Lesern beziehungsweise der Community mit ComputerBase Pro eine in jeder Hinsicht faire Alternative zur werbefinanzierten ComputerBase bieten zu können. Offene Fragen und konstruktives Feedback dürfen wie üblich gerne als Kommentar zu dieser News verfasst oder per E-Mail an abo~~computerbase.de geschickt werden. Einige Fragen dürften auch schon die FAQ auf der Bestellseite von ComputerBase Pro beantworten.

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Themen:
  • ComputerBase E-Mail
    Über den Account ComputerBase werden offizielle Ankündigungen, Meldungen in eigener Sache sowie Gewinnspiele veröffentlicht.

Ergänzungen aus der Community

  • Jan 30.09.2015 17:34
    Vielen Dank für das umfangreiche Feedback. Wir wollen uns einige prominente Punkte noch einmal heraus greifen.

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    • Das "Abonnent"-Flag: Wir wollten Abonnenten kennzeichnen, aber keine Zwei-Klassen-Gesellschaft fördern. Vor diesem Hintergrund werden wir uns die vielen Rückmeldungen die kommenden Tage noch einmal ansehen und das intern zur Diskussion stellen.


    • Exklusive Inhalte: Die sind, wir wiederholen es gerne, nicht geplant. Wir haben keine Paywall, wir haben ein alternative Finanzierungsmöglichkeit, die niemand wahrnehmen muss. Und dabei soll es bleiben. Kurioser Weise ist der Verzicht auf eine Bevorteilung der Abonnenten in gefühlt ebenso vielen Beiträgen ja ein eklatanter Kritikpunkt an dem aktuellen Modell. Dieser Kritik werden wir aber mit Sicherheit nicht nachkommen.


    • HTTPS mit SPDY (HTTP/2) für alle Anwender (also auch auf Seiten mit Anzeigen): Wie beschrieben, ist das mit den aktuellen Vermarkter-Strukturen nicht drin. Wir sind in den letzten Jahren aber mit Sicherheit einer der hartnäckigeren Partner gewesen, was die Forderung nach Fortschritten in diesem Bereich anbelangt. Das hilft aber nichts, wenn die Branche nicht zum Umdenken kommt.

      Auch der Frust mit dem Status quo war deshalb ein Grund für uns, uns eine eigene Welt, in der SPDY funktionieren sollte, zu erschaffen. Wir sind hier genau so unzufrieden wie viele unserer Leser!


    • Bevorzugung im Forum: Abonnenten werden im Forum nicht bevorzugt behandelt (Verwarnungen, Bann etc.). Es wird auch keine exklusive Teilnahme an Gewinnspielen geben etc.


    • Die Finanzierung von ComputerBase: Die Finanzierung über klassische Anzeigen steht für Seiten wie ComputerBase im Internet am Scheideweg. Die Vermarkter kaufen ihre eigenen Publisher (siehe Ströer mit den zahlreichen Zukäufen bei Giga, T-Online oder dem Vermarkter OMS mit seinem Portfolio an Online-Tageszeitungen) für hochpreisige "integrierte Kampagnen" und gehen ansonsten über die Masse und damit niedrigere Preise. Parallel steigt die Rate der AdBlock-Nutzer steil an - durchaus verständlich. Das Resultat sind rückläufige Umsätze auf dem klassischen Werbemarkt. Der eine Ausweg sind "Native Ads", die mal mehr oder mal weniger klar Inhalt und Anzeige vermengen, der andere Klickfang (z.B. durch Clickbait-Überschriften), der andere ein Angebot wie ComputerBase Pro.

      Das Thema hat in den letzten Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen, denn aufgrund von sich in Luft auflösenden Print-Auflagen haben alle begriffen, dass die Zukunft online liegt. Und versteckte Anzeigen finden sich heute vielerorts im Internet. Nur nicht hier auf ComputerBase. Der Verweis auf alte Geschäftszahlen ist deshalb aber nur insofern hilfreich, als dass wir schwierigeren Zeiten gelassener gegenüber stehen können. Wir haben ComputerBase 1999 zu Abiturzeiten gegründet. Wir haben keinen Printverlag mit aktuell noch gut gefüllten Kassen in der Hinterhand. Wir müssen unsere Kriegskasse selber füllen.

      Seit 2012 leben sechs Personen voll und eine Vielzahl freier Redakteure teilweise davon - und wollen das auch in Zukunft noch tun. Weil wir Spaß daran haben, ComputerBase am Leben zu halten - aber die Zeit nicht kostenlos zur Verfügung stellen können. In Zukunft wollen wir das Angebot gerne weiter ausbauen, auch und gerade mit mehr prominent platzierten Inhalten aus der Community. Aber das braucht mehr Leute. Und die wiederum verlässlich eintreffenden Einnahmen. Ob das über vertretbare Anzeigen oder Abo-Gebühren rein kommt, ist uns dabei egal. Und dass unser Angebot und die Zufriedenheit der Community darüber entscheidet, ob hier in Zukunft noch gelesen wird, wissen wir auch. Aber daran wollen wir parallel weiter arbeiten.


    • Nichts gelernt aus dem Redesign: Ich denke, wir haben viel gelernt. Keine exklusiven Inhalte, keine Abofalle, keine Pflicht zur Speicherung persönlicher Daten oder Zahlungsinformationen. Wer das Abo heute nicht abschließt, steht morgen genau so da wie die Tage zuvor. Beim Redesign war es zu Anfang komplett anders herum. Und wer es abschließt, muss sich zu nichts verpflichten.

      Zu den vielen Forderungen nach alternativen Modellen (Studentenabo, Probeabo) sei gesagt: Heute ist Tag 1. Das, was heute online gegangen ist, hat uns vier Monate gekostet. Aber das ist erst der Anfang.