Revo Build : Acer präsentiert modularen Würfel-PC im Mini-Format

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Revo Build: Acer präsentiert modularen Würfel-PC im Mini-Format

Ähnlich Razers Project Christine oder Googles Project Ara im Smartphone-Bereich hat auch Acer mit dem M1-601 aus der neuen Revo-Build-Serie einen modularen Rechner vorgestellt, der sich bei Bedarf durch das Anstecken neuer Komponenten in Blockform erweitern lässt. Das Hauptmodul ist dabei eigenständig lauffähig.

Der Mini-PC mit Pentium- oder Celeron-Prozessor auf Braswell-Basis (N3700, N3150 oder N3050) kommt auf Abmessungen von 12,5 × 5,6 × 12,5 Zentimeter (B × H × T) mit einem Gehäusevolumen von einem Liter und ist standardmäßig mit 32 GByte eMMC-Flash-Speicher und Windows 10 ausgestattet. Bei den Anschlüssen wird laut Datenblatt dreimal USB 3.0, einmal HDMI und DisplayPort, RJ-45, ein SD-Kartenleser sowie eine kombinierte Klinkenbuchse für die Ein-und Ausgabe von Audiogeräten geboten. Die Arbeitsspeicherausstattung soll ab Werk bis zu 8 GByte DDR3-RAM betragen und sich „durch das Lösen einer einzigen Schraube“ noch erweitern lassen.

Die übrigen Komponenten zur Erweiterung des M1-601 lassen sich werkzeuglos anstecken, was über magnetische Federkontakte geschieht. Der PC lässt sich laut Hersteller um fünf Module erweitern: Eine portable Festplatte mit 500 GByte oder 1 TByte („Hot-Swapping“-fähig), eine AMD-Grafikeinheit als Ersatz für die integrierte GPU von Intel, einen „Voice-Block“ mit integrierten Boxen und Mikrofon nebst DAC sowie ein Modul für drahtloses Aufladen von Mobilgeräten und auch einen Projektor.

Acers modularer PC soll in Europa im Oktober zu Preisen ab 199 Euro erhältlich werden. Wie es mit den Preisen und der Verfügbarkeit bei den einzelnen Modulen aussieht wird nicht genau erwähnt, allerdings soll zur Markteinführung nur die Festplattenerweiterung verfügbar sein, während die anderen Zusatzkomponenten „schrittweise“ veröffentlicht werden.