Overwatch : Systemanforderungen und großes Testwochenende

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Overwatch: Systemanforderungen und großes Testwochenende
Bild: Blizzard

Mit einem ersten großen Testwochenende, das für den Zeitraum zwischen dem 20. und 23. November angesetzt wird, will Blizzard die technische Infrastruktur des Mehrspieler-Shooters Overwatch einem Stresstest unterziehen.

Beta-Testwochenende

Während des ersten von mehreren geplanten Testwochenenden soll die Spielerzahl der Beta kurzzeitig stark erhöht werden, um unter anderem die Infrastruktur an der Belastungsgrenze testen zu können. Mit Latenzproblemen oder Server-Downtimes müssen Spieler daher rechnen, dies sei „Teil des Prozesses“. Blizzard bittet insbesondere um Feedback zu „Erfahrungen mit Beta-Servern, kritischen Programmfehlern“ sowie zu möglichen Problemen mit der Leistung und Wiedergabe des Spiels auf der Hardware des Teilnehmers. Gespielt werden können alle 21 Helden sowie vier Karten.

Spieler, die bereits Zugang zur geschlossenen Beta-Phase des Spiels haben, nehmen automatisch auch an den Beta-Wochenenden teil. Anders stellt sich die Situation für Nutzer dar, die lediglich zu einem Testwochenende zugelassen werden: Ihr Zugang gilt nicht für die gesamte Beta, sondern lediglich für ein einzelnes Wochenende und verfällt nach Ablauf des jeweils genannten Zeitraumes und ist damit nur rund drei Tage lang gültig. Erzielter Spielfortschritt wird dabei nicht in die Vollversion übernommen.

Blizzard weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass grundsätzlich keine Beta-Schlüssel für Overwatch existieren. Der Zugang zur Testphase werde ausschließlich direkt auf den Nutzerkonten freigeschaltet und lasse sich nicht anderweitig aktivieren. Über einen freigeschalteten Zugang werden Anwender per E-Mail lediglich informiert, wobei das Unternehmen empfiehlt, in einer solchen Nachricht zur eigenen Sicherheit nicht auf Links zu klicken, sondern den Battle.net-Clienten zu starten. Dort lasse sich das Spiel im Falle einer echten Freischaltung ohne weitere Umstände herunterladen. Bewerben können sich Spieler, indem sie im Battle.net-Konto im Bereich Konto-Management ihre Bereitschaft zur Teilnahme an Beta-Phasen für die zur Auswahl stehenden Titel erklären. Die Freischaltung erfolge nach verschiedenen Kriterien sowie „Glück“, heißt es von Blizzard.

Systemanforderungen

Die Systemanforderungen für die Beta von Overwatch fallen moderat aus. Mindestens benötigt wird lediglich ein Core i3 oder ein AMD Phenom der ersten Generation mit drei Rechenkernen, vier Gigabyte Arbeitsspeicher sowie eine Radeon HD 4850 oder eine GeForce GTX 460 in der Variante mit 192-Bit-Speicherinterface und 768 MB VRAM – und damit in Teilen sieben Jahre alte Hardware der unteren Mittelklasse. Auch das Betriebssystem muss dieser Ära entstammen: Vorausgesetzt wird mindestens Windows Vista, allerdings in der 64-Bit-Variante. 32-Bit-Betriebssysteme werden, wie von nahezu allen aktuellen Spielen, nicht länger unterstützt. Ein Rechner dieser Konfiguration soll laut Blizzard in der Lage sein, das Spiel mit 30 Bildern pro Sekunde auf den Monitor zu bringen.

Offizielle Systemanforderungen für Overwatch (Beta)
Minimal Empfohlen
Betriebssystem Windows Vista oder neuer (64 Bit)
Prozessor Intel Core i3
AMD Phenom X3 865
Intel Core i5
AMD Phenom II X3 (2,8 GHz)
Arbeitsspeicher 4 GB RAM 6 GB RAM
Grafikkarte AMD Radeon HD 4850
Nvidia GeForce GTX 460 (768 MB)
Intel HD Graphics 4400
AMD Radeon HD 7950
Nvidia GeForce GTX 660
HDD 5 GB (HDD mit 7.200 U/Min)

Die empfohlenen Anforderungen beziehen sich auf eine Bildwiederholrate von 60 FPS bei mittleren Detaileinstellungen. Hier setzt Blizzard entweder einen Phenom II X3 mit mindestens 2,8 GHz oder einen beliebigen Core i5 von Intel, sechs Gigabyte Arbeitsspeicher sowie entweder eine Radeon HD 7950 oder GeForce GTX 660 voraus. Auf der Festplatte belegt die Beta des Shooters in jedem Fall fünf Gigabyte. Wird das Spiel auf einer HDD gespeichert, muss jedoch ein Modell mit 7.200 U/Min verwendet werden – was etwa viele in Notebooks verbaute Festplatten ausschließt.

Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „eax1990“ für den Hinweis zu dieser Meldung!