4/4 Star Wars: Battlefront im Test : Endlich wieder Krieg der Sterne spielen

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Fazit

Star Wars: Battlefront wurde auch nach der Beta-Phase oft vorgeworfen, eine Art vereinfachtes Battlefield und damit ein ultimativer Casual-Shooter zu sein. Wird das Argument allein an der Zugänglichkeit eines Spiels festgemacht, trifft der Vorwurf ins Schwarze. Hinter dem einfachen Einstieg und zeitgeistig-kurzen Partien steckt trotzdem Raum, um das Spektrum der eigenen Fähigkeiten auszubreiten – passend zur Vorlage, die ohnehin nie durch übertriebenen Realismus sondern durch ihren Unterhaltungswert aufgefallen ist. Ob das dem eigenen Gaumen mundet, ist letztlich aber eine Geschmacksfrage.

Star Wars: Battlefront – Testzusammenfassung

Unabhängig von diesem heiß diskutierten Aspekt hat Dice einen Mehrspieler-Shooter geschaffen, der von seiner Fähigkeit lebt, leinwandreife Star-Wars-Momente aus dem Spielgeschehen heraus zu produzieren. Sobald die daraus entstehende Begeisterung nachlässt, bleibt ein schneller, zugänglicher Shooter mit unterdurchschnittlichem Umfang zurück, dessen Zutaten solider Genre-Standard sind. Das macht das neue Battlefront nicht schwerlich zu einem Spiel für die Ewigkeit, aber zu einem immer wieder angenehmen Star-Wars-Snack für Zwischendurch, dem neben weiteren Karten nur ein Einzelspieler-Modus wirklich fehlt.

Kopier- & Jugendschutz

„Star Wars: Battlefront“ ist seit dem 19. November für die Xbox One, PlayStation 4 sowie Windows-PCs erhältlich. Zur Aktivierung ist einmalig eine Internetverbindung nötig; ein Wiederverkauf ist durch die Bindung an das Origin-Konto nicht möglich. Das Spiel hat von der USK eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten.

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