4/7 Thecus W2000+ und W4000+ im Test : Zwei Alleskönner-NAS mit Windows Server

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Benchmarks

Im Folgenden sind die Testergebnisse der Thecus W4000+ und W2000+ in mehrere Untergruppen gegliedert. Sowohl die Lese- und Schreibgeschwindigkeit bei normalem Dateitransfer als auch bei aktivierter Verschlüsselung werden betrachtet. Bei beiden NAS werden die Tests zur Dateiübertragung und zur Verschlüsselung auch mit aktivierter Link Aggregation durchgeführt.

Die Lautstärke und die Leistungsaufnahme werden ebenso wie das Preis-Geschwindigkeits-Verhältnis der NAS gesondert behandelt. Die einzelnen Ergebnisse jeder Kategorie können über die Schaltflächen über den Diagrammen durchgeschaltet werden. Die Einzelheiten zur Testmethodik, die den Ergebnissen zugrunde liegt, sind in einem gesonderten Artikel „So testet ComputerBase NAS-Systeme“ zusammengefasst.

Dateitransfer

Während W4000+ und W2000+ selbst nahe beieinander liegen, ist ihr Abstand insbesondere beim Schreiben von Dateien zum Spitzenfeld groß. Die W2000+ trennen mehr als 65 Prozent vom schnellsten 2-Bay-NAS und die W4000+ sieht sich mit einer fast doppelt so schnellen Konkurrenz konfrontiert. Auch beim Schreiben eines großen Ordners mit vielen kleinen Dateien zeigt sich dieses Bild. Beim Lesen von den NAS können sich die W2000+ und W4000+ zwar etwas besser behaupten, liegen aber insbesondere bei der Übertragung der kleinen Dateien erneut deutlich zurück. Im Durchschnitt der realen Lese- und Schreibtests liegen beide Modelle etwas mehr als 50 Prozent hinter dem Spitzenfeld um die Synology DS415+ und DS215+ sowie QNAP HS-251 und TS-451.

Auch Intels NAS Performance Toolkit bescheinigt den beiden Systemen eine im Vergleich unterdurchschnittliche Transferrate, die dafür sorgt, dass W2000+ und W4000+ die langsamsten NAS-Systeme im Testfeld sind. Die schnellsten Konkurrenten sind im Durchschnitt jeweils doppelt so schnell unterwegs.

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