4/5 Thermaltake Suppressor F31 im Test : Das Fractal Design Define R5 wird nicht erreicht

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Erfahrungen

Beim Einbau der Hardware in das Suppressor F31 gibt es nichts Besonderes zu beachten. Dementsprechend schnell geht die Prozedur vonstatten. Positiv fällt auf, dass die Gummimanschetten bei normaler Belastung an Ort und Stelle bleiben und die Schnellverschlüsse die 5,25"-Laufwerke sicher befestigen. Lediglich bei den schwarz lackierten Schrauben splittert schnell der Lack ab.

Das F31 nimmt auch eine beachtliche Anzahl an Radiatoren für eine große interne Wasserkühlung auf. Thermaltake gibt an, dass in der Front sowie im Deckel je ein Triple-Radiator mit 360 mm eingebaut werden kann. Am Heck sowie am Boden soll ein 140-mm-Single-Radiator Platz finden.

Im Thermaltake Suppressor F31 können Prozessorkühler bis zu einer Höhe von 190 mm verbaut werden. Grafikkarten dürfen ohne Frontlüfter maximal 445 mm lang sein. Wird ein weiterer Ventilator in der Front eingebaut, reduziert sich das Maß um die Tiefe des verbauten Lüfters. Hinter dem Mainboardtray ist mit 40 mm mehr als genügend Raum für das Verlegen von Kabeln.

Messergebnisse

Wie ComputerBase Gehäuse testet und dabei Messwerte ermittelt, kann im Detail im Artikel „So testet ComputerBase Gehäuse“ nachvollzogen werden.

Lautstärke

Hinsichtlich der Lautstärke kann das Thermaltake Suppressor F31 wunderbar mit dem Fractal Design Define R5 mithalten, wenn eine Spannung von 5 Volt an den beiden vorinstallierten 120-mm-Lüftern anliegt. Wie beim Define R5, liegt auch die Geräuschkulisse des Suppressor F31 unterhalb des Messbereiches, also bei weniger als 30 Dezibel.

Bei voller Umdrehungszahl erreicht das Define R5 durchschnittlich 32,9 Dezibel, das F31 kommt in diesem Szenario im Durchschnitt auf eine geringfügig höhere Lautstärke von 34,5 Dezibel. Dafür funktioniert die Festplattenentkopplung ähnlich gut wie im schwedischen Midi-Tower.

Temperatur

Bei den Temperaturmessungen kann das Thermaltake Suppressor F31 nicht ganz mit seinem Vorbild mithalten. Kombiniert mit der Nvidia GTX 650 Ti Boost erreicht der Prozessor eine Temperatur von 51 °C bei voller Umdrehungszahl der beiden Gehäuselüfter. Wird die Spannung auf 5 Volt reduziert, so steigt die CPU-Temperatur auf 57 °C an. Mit der Asus GTX 760 DirectCU II OC und ihren zwei Axiallüftern misst der Prozessor 56 beziehungsweise 74 °C.

Ist die Nvidia GTX 650 Ti Boost mit Radiallüfter im Suppressor F31 verbaut, erreicht sie im 12-Volt-Szenario 63 °C. Wird die Lüfterspannung auf 5 Volt gesenkt, steigt der Wert auf 77 °C an. Bei der Asus GTX 760 DirectCU II OC werden 66 beziehungsweise 84 °C gemessen.

Mainboard- und Festplattentemperatur liegen mit maximal 40 beziehungsweise 28 °C jeweils im Mittelfeld der ausgeklappten Tabelle. Beim Fractal Design Define R5 fällt nahezu jede Temperatur ein paar Grad Celsius geringer aus. Die größte Temperaturdifferenz zwischen beiden Midi-Towern beträgt 5 °C.

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