Anno 2205 : Benchmarks zeigen mit Patch 1.2 deutlich höhere Leistung

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Anno 2205: Benchmarks zeigen mit Patch 1.2  deutlich höhere Leistung

Anno 2205 hat eine wunderschöne Grafik, benötigt aber starke Hardware. Während der Prozessor nicht allzu wichtig ist, spielt die Grafikkarte eine große Rolle, wie eigens durchgeführte Benchmarks gezeigt haben. Blue Byte hat nun Patch 1.2 veröffentlicht, der unter anderem „viele weitere Leistungsverbesserungen“ verspricht.

Neben diverser Fehlerbeseitigungen und einigen „Weihnachtsmissionen“ sprechen die Release Notes der Version 1.2 auch einige technische Änderungen in Anno 2205 an. So soll die Ladezeit deutlich verkürzt worden sein, was sich auch in der Tat sofort bemerkbar macht. Meeresoberflächen sollen nun auch spiegelnd sein und zudem gibt es einen neuen Menüpunkt namens „Verbesserte Spiegelungen“. Dieser soll die Qualität der Spiegelungen leicht erhöhen. Die Performancekosten für die Option sollen unabhängig von der Grafikkarte bei weniger als fünf Prozent liegen. Zudem spricht der Entwickler von einer hübscheren Gischt-Darstellung und von Geschwindigkeitsverbesserungen bei der integrierten Grafikeinheit auf Intel-Prozessoren.

Der Punkt „viele weitere Leistungsverbesserungen“ ist dann derjenige, mit dem sich diese News beschäftigen wird. Ob sich die Geschwindigkeit tatsächlich verbessert hat, hat ComputerBase anhand einiger Benchmarks herausgefunden. Diese vergleichen die Version 1.0 mit der neuen Version 1.2. Die Testergebnisse sind dem Original-Benchmarkartikel von Anfang November entnommen. Für die neuen Testreihen sind die Grafikkartentreiber auf den Crimson 15.11.1 beziehungsweise den GeForce 359.06 aktualisiert worden, die in dem Strategiespiel aber nur minimale Änderungen mit sich bringen.

Und Blue Byte hat nicht zu viel versprochen: Die Geschwindigkeitsgewinne in Anno 2205 durch den Patch 1.2 sind massiv. Und das unabhängig von der Grafikkarte. Zwar gibt es kleinere Schwankungen, generell profitieren AMD- und Nvidia-Grafikkarten aber gleich viel.

So legt zum Beispiel die GeForce GTX 980 Ti in 1.920 × 1.080 durch den Patch um 13 beziehungsweise 15 Prozent zu. In 2.560 × 1.440 steigt der Wert dann um 13 sowie 15 Prozent an und in 3.840 × 2.160 sind es dann 19 und 20 Prozent. Die konkurrierende Radeon R9 Fury X profitiert durch das Update um 15 und 19 Prozent beziehungsweise 16 und 15 Prozent sowie 20 und 19 Prozent. Vor allem in Full HD rückt die AMD-Grafikkarte etwas näher an das Nvidia-Pendant heran, während in Ultra HD kaum noch Unterschiede vorhanden sind.

Die Radeon R9 390 und die GeForce GTX 970 schneiden dann sehr ähnlich wie die größeren Modelle ab. Die ältere GeForce GTX 770 sowie die Radeon R9 280X profitieren ebenso durch den Patch 1.2, allerdings gibt es dort einige größere Schwankungen – nach oben und nach unten. Die Radeon-Karte scheint nicht ganz so von dem Update profitieren zu können, das GeForce-Produkt dann primär mit der Shaderqualität „sehr hoch“.

Mit dem Patch 1.2 ist Anno 2205 entsprechend deutlich besser spielbar und sieht auf Wunsch zudem auch nochmal ein wenig besser aus.