4/6 Patriot Ignite SSD im Test : 960 Gigabyte in Benchmarks schneller als in der Praxis

, 63 Kommentare

Praxistests

Programmstart & Installation

Was der PCMark 8 angedeutet hat, setzt sich bei den ersten Messungen im praktischen Einsatz unter Windows fort. Beim Programmstart und der Installation bildet die Patriot-SSD das Schlusslicht der Rangliste. Ist sie beim Starten des Bildbearbeitungsprogramms nur sechs Prozent langsamer als die Spitze, sind es bei der Installation von OpenOffice bereits zwölf Prozent.

Entpacken & Kopieren

Auch das Entpacken mit parallelem Lese- und Schreibzugriff liegt der Patriot Ignite nicht besonders gut. Der Abstand zur schnellen 850 Evo 1 TB mit SLC-Cache und 3D-NAND beträgt ganze 40 Prozent. „Nur“ 30 Prozent langsamer ist sie beim Kopieren.

Leistungsaufnahme

Weder besonders hoch noch besonders sparsam zeigt sich die Patriot Ignite SSD im Leerlaufbetrieb. Wird das AHCI-Link-Power-Management aktiviert, sinkt die Leistungsaufnahme nur geringfügig von 432 auf 316 Milliwatt. Viele SSDs können mit LPM hingegen den Energiebedarf auf ein Zehntel senken und benötigen dann weniger als 100 Milliwatt.

Dass die Patriot-SSD generell kein Kostverächter ist, was Strom angeht, zeigt sich im aktiven Betrieb: 5,6 Watt beim sequenziellen Schreiben sind mit Abstand der höchste Wert unter allen getesteten SSDs. Mit der hohen Leistungsaufnahme geht allerdings auch eine hohe Schreibleistung einher, wie die Benchmarks zuvor zeigten.

Auf der nächsten Seite: Detailbetrachtungen