2/5 Radeon R9 Fury Nitro im Test : Sapphire legt die beste Grafikkarte mit Fury neu auf

, 139 Kommentare

Technische Daten

Die neue Platine besteht aus acht anstatt sechs Schichten (Layern) und kann mit einer höheren Stromstärke umgehen. Die Temperaturen der Komponenten sollen niedriger ausfallen, Spulenfiepen minimiert worden sein. Anstatt 19 Zentimeter ist das PCB bei der Radeon R9 Fury Nitro nun 23 Zentimeter lang. Das hat allerdings keinerlei praktische Auswirkungen, da das Kühlsystem weiterhin 31 Zentimeter lang ist.

Modell Design PCB Länge PCB 6-Pin 8-Pin Länge Grafikkarten
Asus Radeon R9 Fury Strix Asus 27,5 cm - 30,0 cm
Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC AMD 19,0 cm - 31,0 cm
Sapphire Radeon R9 Fury Nitro OC+ Sapphire 23,0 cm - 31,0 cm

Die Grafikkarte kommt erneut mit einem zweiten BIOS daher, das diesmal jedoch tatsächlich anders ist. Das Standard-BIOS hält die GPU-Temperatur bei 74 Grad Celsius und lässt eine maximale Leistungsaufnahme von 260 Watt zu. Das alternative BIOS erhöht die Zieltemperatur auf 79 Grad, wodurch die Lüfter langsamer drehen. Gleichzeitig wird die maximale Leistungsaufnahme auf 300 Watt gesteigert.

Das Kühlsystem ist auf der Radeon R9 Fury Nitro nicht mehr ganz 2,5 Slot hoch, Sapphire spricht von einem „2,2-Slot-Kühler“. Ein PCI- oder PCIe-Slot wird damit aber immer noch blockiert. Der Flächengewinn kommt dadurch zu Stande, dass die Kühlrippen ein wenig flacher ausfallen, dafür aber weiter über das obere Ende der Slotblende hinaus ragen. Besitzer dünner Tower müssen darauf achten.

Die Anzahl der Heatpipes wurde von sieben auf fünf reduziert. Bei den Lüftern hat es dagegen keine Änderungen gegeben. Es gibt immer noch drei im Durchmesser 85 Millimeter große Axial-Lüfter. Auch deren Höhe ist unverändert.

Modell Slots Kühler Lüfter Lüfter anhalten (2D)
Asus Radeon R9 Fury Strix 2,0 5 HP, Al 3 x 85 mm (axial) ja
Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC 2,5 7 HP, Al/Cu 3 x 85 mm (axial) ja
Sapphire Radeon R9 Fury Nitro OC+ 2,5 5 HP, Al/Cu 3 x 85 mm (axial) ja
HP = Heatpipe, Cu = Kupfer, Al = Aluminium

Zu guter Letzt ist noch ein Unterschied bei den Monitoranschlüssen zu finden. Da Sapphire bei der alten Version auf das PCB von AMD gesetzt hat, war die Karte nur mit DisplayPort und HDMI bestückt. Die drei DisplayPort- und der eine HDMI-Anschluss sind auch bei der Radeon R9 Fury Nitro geblieben. Zusätzlich gibt es nun jedoch noch einen Dual-Link-DVI-Anschluss.

Sapphire Radeon R9 Fury Nitro OC+ – Monitoranschlüsse
Sapphire Radeon R9 Fury Nitro OC+ – Monitoranschlüsse
Modell DVI HDMI DisplayPort
Asus Radeon R9 Fury Strix 1× DL 1× 1.4 3× 1.2
Sapphire Radeon R9 Fury Tri-X OC - 1× 1.4 3× 1.2
Sapphire Radeon R9 Fury Nitro OC+ 1× DL 1× 1.4 3× 1.2

Auf der nächsten Seite: Testergebnisse