Far Cry Primal im Test: Die Steinzeit als bunter Themenpark zum Spaß haben

 4/4
Sasan Abdi
81 Kommentare

Fazit: Primal braucht Zeit

Far Cry Primal ärgert zu Beginn mit dem typischen Ubisoft-Baukastenprinzip und einer mäßigen Story. Wir rennen durch die Gegend, erobern Leuchtfeuer für die Schnellreise und treffen überall auf Tiere, Gegner und Aufgaben. Soweit, so bekannt. Lässt man dem Titel aber etwas Zeit, kann er doch noch das Charisma seines Settings entfalten.

Ein extra kleines Waffenarsenal, weitgehend spannende Kämpfe, unter anderem ein Säbelzahntiger als Sidekick und eine wachsende Siedlung in einer insgesamt malerischen Umgebung als Ziel: Die Kombination dieser Teile ist ein Rezept, das doch funktioniert.

Trotzdem verschenkt diese bunte, etwas zu freundlich geratene Version der Steinzeit viel Potential. Uns hätte Primal richtig gepackt, wenn es stärker auf die Menschenfeindlichkeit des Settings gesetzt hätte. So richtig glaubhaft ist die Primal-Steinzeit nämlich nicht: Statt einer ernstzunehmenden Nachbildung zum Fürchten handelt es sich eher um einen lustigen Themenpark zum Spaß haben.

Die mögliche Anlage als Survival-Spiel lassen die Macher also links liegen. Schade! Trotzdem können wir Far Cry Primal eingeschränkt empfehlen: Wer noch nicht genug vom „Out-of-the-Box“-Prinzip à la Ubisoft hat und sich mit einer bunten Steinzeitwelt anfreunden, wird mit dem Titel viel Spaß haben.

Far Cry Primal
Far Cry Primal (Bild: Ubisoft)

Kopier- & Jugendschutz

Far Cry Primal funktioniert über uPlay, sodass der Key über die Ubisoft-Plattform aktiviert werden muss. Dazu ist einmalig eine Internetverbindung nötig; ein Wiederverkauf ist durch die Bindung an das Konto nicht möglich.

Die USK hat den Titel „ab 16 Jahren“ freigegeben.

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