5/5 Asus VivoMini UN65 im Test : Konfigurierbarer Kleinst-PC glänzt dank Skylake in HEVC

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Fazit und Empfehlung

Der Asus VivoMini UN65 gehört mit seinem einzigartigen, tief dunkelblauen Gehäuse mit konzentrischen Riefen an der Oberseite auch im Jahr 2016 zu den schicksten Mini-PC-Vertretern. Auch bei den Anschlüssen und der Leistung weiß der kleine Vertreter zu überzeugen. Und die Entscheidung, auch Barebones anzubieten, lässt Kunden bei Speicher und SSD die – oftmals günstigere – Eigeninitiative.

Der Lüfter ist lauter und Infrarot fehlt

Eine vollumfassende ComputerBase-Empfehlung verwehrt hingegen abermals ein Abzug in der B-Note. So blieb der Lüfter gegenüber dem Vorgänger zwar unverändert, arbeitet jetzt jedoch mit einem neuen, lauteren Profil. Die Folge sind zehn Grad niedrigere Temperaturen für die CPU, aber ein nicht mehr durchweg flüsterleises System. Manuell eingreifen lässt es sich in dieses Gebaren aktuell noch nicht. Und Infrarot bietet auch die 2. Generation von Asus nicht.

Asus VivoMini UN65 – Heck
Asus VivoMini UN65 – Heck

Der Core i5-6200U macht als mittlere Prozessor-Lösung in den drei neuen Asus-Modellen eine gute Figur und liefert gegenüber dem Vorgänger eine höhere Leistung, insbesondere wenn die Grafikeinheit gefragt ist. Hier ist es aber nicht nur die Hardware, auch Intels Software-Abteilung hat mit vielen neuen Grafiktreibern in den letzten Monaten ein paar Schritte zugelegt und den großen Abstand zu AMD und Nvidia etwas verkürzt.

Bei den Anschlüssen ist intern als auch extern abseits von Infrarot alles mit von der Partie und der Lieferumfang gehört zu dem umfangreichsten seiner Klasse mit einem Einstiegspreis von 370 Euro für den Core i5. Die langsamere Core-i3-Variante gibt es für 300 Euro, das leicht schnellere Core-i7-Modell kostet 450 Euro. Damit rangieren die Asus-Systeme preislich auf Augenhöhe mit der aktualisierten Konkurrenz von Intel und Gigabyte. Diese Modelle stehen für einen kommenden Test auf dem Plan.

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