2/3 VR Benchmarks : So viel Leistung benötigen Spiele für die HTC Vive

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Cloudlands: Minigolf VR

Cloudlands: Minigolf VR verlangt offiziell mindestens nach einer GeForce GTX 980 Ti und in der Praxis lässt sich diese Anforderung bestätigen. Zwar schaffen auch fünf weitere Grafikkarten durchschnittliche Frametimes unterhalb der Hürde, im Verlauf zeigen sich aber Schwächen. Definitiv zu langsam sind die GeForce GTX 770 und die Radeon R9 280X.

Cloudlands: Minigolf VR – Frametimes (Ø)
Angaben in Millisekunden
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti
      7,29
    • AMD Radeon R9 Fury X
      8,29
    • AMD Radeon R9 390X
      9,20
    • Nvidia GeForce GTX 980
      9,38
    • PowerColor Radeon R9 290 PCS+
      10,05
    • MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G
      10,65
    • Referenz: 11,1 ms (90 FPS)
      11,11
    • AMD Radeon R9 280X
      14,02
    • Nvidia GeForce GTX 770
      14,30

Auch die GeForce GTX 970 und die Radeon R9 290 reißen die Zielmarke im Verlauf über die 1:30 Minuten so häufig, dass das Spiel nicht spielbar ist. Erst zwei Klassen darüber lautet das Fazit: Gut spielbar. Aber auch GeForce GTX 980 Ti und Radeon R9 Fury X kommen beim Blick über die in den Wolken schwebenden Inseln des Golfplatzes immer wieder ins Zucken. Die meisten Probleme haben alle Grafikkarten am dritten Loch der Testsequenz. In Anbetracht der geringen Sichtweite ist das ein Schock und wird hoffentlich noch angegangen.

Die größten Ausschläge sind dabei jeweils nach dem Laden des nächsten Abschlages zu beobachten und haben damit keinen Einfluss auf das Spielgefühl auf der Bahn. Hier sollten die Entwickler auf jeden Fall noch versuchen, den Ladevorgang zu optimieren.

Grafikkarte Relevante Ausreißer
über 11,1 ms
Einfluss auf Spielbarkeit
GeForce GTX 770 ja unspielbar
GeForce GTX 970 ja unspielbar
GeForce GTX 980 ja spielbar
GeForce GTX 980 Ti ja gut spielbar
Radeon R9 280X ja unspielbar
Radeon R9 290 ja unspielbar
Radeon R9 390X ja spielbar
Radeon R9 Fury X ja gut spielbar

Hover Junkers

Der Multiplayer-Shooter Hover Junkers erweist sich als am wenigsten anspruchsvolles Spiel im Test. Sogar die GeForce GTX 770 und die Radeon R9 280X erreichen konstante Frametimes unter dem kritischen Limit.

Hover Junkers – Frametimes (Ø)
Angaben in Millisekunden
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti
      4,05
    • AMD Radeon R9 Fury X
      4,75
    • Nvidia GeForce GTX 980
      6,12
    • AMD Radeon R9 390X
      6,65
    • PowerColor Radeon R9 290 PCS+
      7,08
    • MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G
      7,20
    • Nvidia GeForce GTX 770
      7,28
    • AMD Radeon R9 280X
      7,78
    • Referenz: 11,1 ms (90 FPS)
      11,11

Die wenigen Ausreißer in den Frameverlaufsdiagrammen sind im Spiel entweder nicht wahrnehmbar, oder fallen nicht störend auf. Der Titel ist damit auf allen getesteten Konfigurationen sehr gut spielbar.

Grafikkarte Relevante Ausreißer
über 11,1 ms
Einfluss auf Spielbarkeit
GeForce GTX 770 nein sehr gut spielbar
GeForce GTX 970 nein sehr gut spielbar
GeForce GTX 980 nein sehr gut spielbar
GeForce GTX 980 Ti nein sehr gut spielbar
Radeon R9 280X nein sehr gut spielbar
Radeon R9 290 nein sehr gut spielbar
Radeon R9 390X nein sehr gut spielbar
Radeon R9 Fury X nein sehr gut spielbar

Elite: Dangerous

Die Weltraum-Simulation Elite: Dangerous ist das komplette Gegenteil. Wer den Titel als klassisches Desktop-Spiel kennt und in Zukunft in VR spielen will, braucht für die volle Grafikpracht im Preset Ultra einen extrem schnellen PC: Nur die GeForce GTX 980 Ti erreicht konstante Frametimes von unter 11,1 ms. Auf allen anderen Grafikkarten ist das Spiel unspielbar.

E:D Preset Ultra – Frametimes (Ø)
Angaben in Millisekunden
  • Preset Ultra:
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti
      8,38
    • Referenz: 11,1 ms (90 FPS)
      11,11
    • Nvidia GeForce GTX 980
      11,49
    • MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G
      13,53
    • AMD Radeon R9 390X
      14,78
    • AMD Radeon R9 Fury X
      15,40
    • PowerColor Radeon R9 290 PCS+
      15,69
    • Nvidia GeForce GTX 770
      20,96
    • AMD Radeon R9 280X
      20,98

GPUs von AMD schmeckt der Titel derzeit überhaupt nicht, alle Modelle liegen deutlich hinter den Erwartungen beziehungsweise der Konkurrenz zurück. Fiji (Radeon R9 Fury X) schneidet dabei noch schlechter ab als Hawaii (Radeon R9 290 / 390X).

Grafikkarte Relevante Ausreißer
über 11,1 ms
Einfluss auf Spielbarkeit
GeForce GTX 770 ja unspielbar
GeForce GTX 970 ja unspielbar
GeForce GTX 980 ja unspielbar
GeForce GTX 980 Ti nein sehr gut spielbar
Radeon R9 280X ja unspielbar
Radeon R9 290 ja unspielbar
Radeon R9 390X ja unspielbar
Radeon R9 Fury X ja unspielbar

Wird das Preset Hoch gewählt, entspannt sich die Lage etwas – ohne dass die grafische Qualität deutlich leidet. Der Nachteil der „niedrigen Auflösung“ wird hier zum Vorteil: Aktuell fallen übertrieben eingestellte Details in der virtuellen Welt nicht auf.

E:D Preset Hoch – Frametimes (Ø)
Angaben in Millisekunden
  • Preset Hoch:
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti
      5,96
    • Nvidia GeForce GTX 980
      8,17
    • MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G
      9,51
    • AMD Radeon R9 390X
      10,26
    • Referenz: 11,1 ms (90 FPS)
      11,11
    • PowerColor Radeon R9 290 PCS+
      11,56
    • AMD Radeon R9 Fury X
      11,62
    • AMD Radeon R9 280X
      14,40
    • Nvidia GeForce GTX 770
      14,80

Bei Nvidia wird das Spiel jetzt mit GeForce GTX 980 Ti, GeForce GTX 980 und sogar GeForce GTX 970 gut bis sehr gut spielbar. Die Radeon R9 390X schafft das trotz durchschnittlicher Frametimes von unter 11,1 ms trotzdem noch nicht: Zu häufig liegen die Frametimes darüber. Auf allen Grafikkarten von AMD bleibt das Spiel so auch im Preset Hoch wie auf der GeForce GTX 770 unspielbar.

Grafikkarte Relevante Ausreißer
über 11,1 ms
Einfluss auf Spielbarkeit
Preset „Hoch“
GeForce GTX 770 ja unspielbar
GeForce GTX 970 ja gut spielbar
GeForce GTX 980 nein sehr gut spielbar
GeForce GTX 980 Ti nein sehr gut spielbar
Radeon R9 280X ja unspielbar
Radeon R9 290 ja unspielbar
Radeon R9 390X ja unspielbar
Radeon R9 Fury X ja unspielbar

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