Google : Neues Entwicklungszentrum in München eröffnet

, 42 Kommentare
Google: Neues Entwicklungszentrum in München eröffnet
Bild: Carlos Luna (CC BY 2.0)

Neben der Hauptzentrale in Hamburg, betreibt Google in Deutschland noch Standorte in Berlin und in München. Letzterer ist aber in der Vergangenheit für die rund 400 Beschäftigten vor Ort zu klein geworden. Daher wurde jetzt ein neuer Standort eröffnet, der in Zukunft auch noch weiteren Mitarbeitern Platz geben soll.

Neuer Standort mit Zukunftsplanung

Am heutigen Freitag öffnete Google feierlich den neuen Standort an der Hackerbrücke und kombinierte die Festlichkeiten gleichzeitig mit dem zehnjährigen Standort-Jubiläum in der bayrischen Hauptstadt. Das Unternehmen nennt das neue Entwicklungszentrum schlicht Campus und hat während der Bauphase unter anderem mehr als 120 Kilometer Kabel verlegt.

Geplant und gebaut wurde der Campus mit Blick auf die Zukunft, denn der neue Standort soll nicht nur den bereits vorhandenen 400 Mitarbeitern ausreichend Platz geben: So plant der Konzern die Zahl der Beschäftigten in München in den kommenden Jahren zu verdoppeln und misst damit dem Campus eine wichtige Bedeutung zu.

Der neue Standort an der Hackerbrücke wurde in typischer Weise für ein IT-Unternehmen dieser Art gestaltet. Die Innenräume wurden von Architekten mit einer Mischung aus bayrischer Tradition und kalifornischer Moderne gestaltet. Es gibt eine Tiefgarage für Fahrräder inklusive einer eigenen Werkstatt. Für die Fitness steht ein Studio samt Trainer sowie ein Sportplatz zur Verfügung. Das leibliche Wohl wird durch das eigens nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraute Bier gBräu abgerundet.

Der neue Campus in München
Der neue Campus in München (Bild: Google)
Neue Konferenzräume
Neue Konferenzräume (Bild: Google)
Die „Coffe Corner“ des Campus
Die „Coffe Corner“ des Campus (Bild: Google)

Im Mittelpunkt der Arbeiten auf dem Campus steht nicht der Service für die Kunden aus dem deutschsprachigen Raum, sondern die Entwicklung von Produkten. Daher sind in München vor allem Software-Ingenieure angestellt. Unter anderem zeichnen sich die Angestellten in München für den Datenschutz-Assistenten „Mein Konto“ oder den Passwort-Manager im Webbrowser Chrome verantwortlich.