4/6 Plextor M7V SSD im Test : TLC mit PlexNitro und Marvell 88SS1074 senken den Preis

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Praxistests

Die verschiedenen Diagramme lassen sich über die orangenen Schaltflächen links und rechts durchschalten. Über die graue Schaltfläche „+ xx Einträge“ lassen sich Ergebnisse weiterer SSDs hinzu schalten. Dabei gilt der Hinweis, dass die PCIe/M.2-Laufwerke auf einem anderen Mainboard bei sonst identischem Testsystem getestet wurden und daher nicht hundertprozentig vergleichbar sind.

Programmstart & Installation

Sieben Sekunden für das Öffnen der großen Bilddatei mit GIMP sind ein typischer Wert für SATA-SSDs. Auch bei der Installation von OpenOffice herrschen nur geringe Unterschiede im SATA-Segment, wobei die Plextor-SSD mit 6,2 Sekunden nicht aus der Reihe tanzt.

Entpacken & Kopieren

Größere Dateitransfers und das parallele Lesen und Schreiben sind Aufgaben, bei denen auch unter SATA-SSDs größere Unterschiede auftreten. Das knapp 4 GByte große Windows-Abbild entpackt die Plextor M7V acht Prozent schneller als der Vorgänger, was für ein Einsteigermodell ein gutes Resultat darstellt. Beim 10 GByte großen Dateiordner geht jedoch abermals dem SLC-Cache die Luft aus und der Neuling mit TLC-NAND liegt 31 Prozent hinter der M6V auf Basis von schnellerem MLC-Speicher ohne Cache.

Leistungsaufnahme

Zwei Punkte ließen eine niedrige Leistungsaufnahme der Plextor M7V vermuten. Zum einen der Einsatz des potentiell sparsamen Marvell-Controllers, zum anderen die Angabe von Plextor von lediglich 0,25 Watt (250 Milliwatt) im MobileMark.

Stromverbrauch der Plextor M7V laut Hersteller
Stromverbrauch der Plextor M7V laut Hersteller (Bild: Plextor)

Doch letztlich fallen die eigenen Messungen ernüchternd aus. Bereits im Leerlauf liegen die Werte weit über den Angaben des Herstellers: 800 Milliwatt ohne Stromsparmodi und 690 Milliwatt im Windows-Energiesparmodus mit aktivem Link Power Management sind für aktuelle SATA-SSDs sehr hohe Werte, die im Desktop-PC zwar keine große Rolle spielen, im Notebook aber geringere Akkulaufzeiten bedeuten können. Dazu kommt, dass der extrem sparsame DevSleep-Modus nicht unterstützt wird.

Im aktiven Betrieb fällt die Leistungsaufnahme eher durchschnittlich aus. Allerdings erwies sich der Vorgänger bei diesen Anwendungsszenarien als weitaus sparsamer.

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