Windows 10 : QR-Codes in Blue Screens sollen schneller helfen

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Windows 10: QR-Codes in Blue Screens sollen schneller helfen
Bild: javelinnl

Der bekannte Blue Screen of Death (BSOD) mit dem sich Windows bei einem Absturz verabschiedet, ist für viele Nutzer keine wirkliche Hilfe. Nun soll eine neue Gestaltung den Nutzer schneller zu einer Lösung führen. Ein wesentliches Element ist dabei der QR-Code, der im unteren Teil zu finden ist.

Das Problem der BSODs ist, dass die Fehlermeldungen für die meisten Nutzer keinen wirklichen Gewinn haben. So haben Hinweise wie „driver_irql_less_or_equal“ oder „page_fault_in_non_paged_area“ nur wenig Aussagekraft, zudem erhält der Nutzer bei entsprechenden Suchanfragen eine Unzahl von Treffern, die meist in Foren das Thema behandelt, doch oft andere Systemvoraussetzungen oder Betriebssysteme als Grundlage haben. Eine klare Hilfe erhält der einfache Anwender dadurch aber nicht.

Die Umgestaltung des BSOD unter Windows 10 soll nun die Suche nach der Ursache erleichtern. Dafür hat Microsoft zunächst den Hinweis Text geändert. So steht dort nun direkt der Hinweis: „For more information about this issue and possible fixes, visit: http://windows.com/stopcode“. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass wenn der Support angerufen wird, der aufgeführte Stop Code genannt werden soll: „If you call a support person, give them this info: Stop code: BAD_POOL_HEADER

Ziel des QR-Codes
Ziel des QR-Codes

Die auffälligste Neuerung ist allerdings der QR-Code, der sich neben dem neuen Informationstext befindet. Dieser ermöglicht es den Nutzern direkt auf die passende Hilfeseite zu kommen. Allerdings erhält der Nutzer nicht sofort eine Lösung, sondern landet lediglich auf der Stop-Code-Seite von Windows.com. Hier kann dann mit Hilfe des Stop Codes nach einer Lösung gesucht werden.

Kommen detaillierte Lösungen?

Bislang gibt es keine offiziellen Angaben seitens Microsoft zu dem neuen BSOD, allerdings ist dieser unabhängig von einander auf der spanischen Seite Microsoft Insider und im Forum von Reddit aufgetaucht. Letzterer hatte den Blue Screen in einer Virtuellen Maschine unter Linux erzeugt.

Denkbar ist aber, dass Microsoft das Konzept mit den QR-Codes künftig noch ausbaut. Wünschenswert wäre dabei, wenn der jeweilige QR-Code gleich zu den passenden Hilfeseiten für den Stop Code führt und so noch schneller eine potentielle Lösung bietet.