4/7 Toshiba OCZ RD400 im Test : Mit schneller NVMe-SSD zum neuen Image

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Praxistests

Programmstart & Installation

Die Ergebnisse in den ersten Praxistests platzieren die RD400 im Mittelfeld der PCIe-Modelle, womit sie schneller als alle SATA-SSDs abschneidet, aber nicht zur Spitze zählt. Die Unterschiede zwischen SSDs sind in diesen Disziplinen allerdings generell gering. Trotzdem zeigen die PCIe-SSDs der aktuellen Generation auch hier Vorteile gegenüber der SATA-Hausmannskost.

Entpacken & Kopieren

Das Entpacken eines Dateiarchivs und das Duplizieren eines Ordners auf demselben Laufwerk bedeutet paralleles Lesen und Schreiben und damit eine hohe Last für SSDs. Hier zeigen sich große Leistungsunterschiede und ein beachtlicher Abstand zwischen PCIe-Elite und SATA-Mainstream.

Bisher nur eine handvoll SSDs hat das Entpacken des Windows-Abbilds in unter zehn Sekunden geschafft, die Toshiba OCZ RD400 zählt mit 9,2 respektive 8,9 Sekunden nun dazu. Nur Samsungs 950 Pro und SM951 sind noch schneller. Die Intel SSD 750 benötigt eine Sekunde länger als die RD400 und die Zotac Sonix ist über drei Sekunden langsamer. Zum Vergleich: Die schnellste SATA-SSD benötigt für diese Aufgabe gut doppelt so viel Zeit wie die RD400.

Auch beim Kopieren des 10 GByte großen Ordners mit unterschiedlichsten Dateigrößen zählt die RD400 zu den Top 5. Der Vorsprung zur Zotac Sonix beträgt aber nur noch zehn Prozent. Der Abstand zur Doppelspitze mit Samsung und Intel ist etwa gleichgroß.

Ratings

Das Spitzenfeld verpasst die Toshiba OCZ RD400 knapp, dennoch gehört sie zu den schnellsten SSDs für Verbraucher. Mit Adapter (RD400A) sind noch zwei Prozent mehr Leistung möglich. Der Vorsprung beruht vor allem auf der höheren Schreibrate bei großen Dauertransfers, da die Temperaturen niedriger ausfallen und keine Drosselung eintritt.

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