PNY-SSDs : PhantomX mit NVMe, Elite & EX1 für unterwegs

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PNY-SSDs: PhantomX mit NVMe, Elite & EX1 für unterwegs
Bild: The SSD Review

Immer mehr Hersteller nehmen schnelle PCIe-SSDs mit NVMe-Unterstützung in ihr Programm auf, das sorgt für willkommene Abwechslung und belebt den Markt. PNY reiht sich mit der M.2-SSD PhantomX mit PCIe 3.0 x4 ein. Außerdem hat der Hersteller externe SSDs mit USB 3.0/3.1 und Steckertyp C in Aussicht gestellt.

PhantomX mit Phisons Controller-Flaggschiff

Die PNY PhantomX ist ein M.2-Modul mit 80 mm Länge, auf dem Phisons NVMe-Controller PS5007-E7 untergebracht ist. Die SSD arbeitet mit PCIe 3.0 x4 und soll darüber sequenzielle Transferraten von 2.550 MB/s beim Lesen und 1.390 MB/s beim Schreiben von Daten erreichen. Auch die IOPS fallen mit bis zu 204.000 beim Lesen und 250.000 beim Schreiben hoch aus. Laut The SSD Review handelt es sich aber noch nicht um die finalen Spezifikationen.

PNY PhantomX SSD
PNY PhantomX SSD (Bild: The SSD Review)

Die PhantomX soll mit 120, 240 und 480 GByte voraussichtlich im dritten oder vierten Quartal 2016 auf den Markt kommen. Preise wurden noch nicht genannt.

Phisons Acht-Kanal-Controller PS5007 kommt auch auf der Zotac Sonix zum Einsatz.

PNY EX1 mit bis zu 2 TByte und USB C für unterwegs

Bei der externen USB-SSD EX1 hatte PNY offenbar die gleiche Namensidee wie Plextor. Auch das schmale Stick-Format haben beide EX1 gemein. Mit Modellen mit 500 GByte, 1 TByte, 1,5 TByte oder 2 TByte will PNY viel Speicherplatz bieten. Die Plextor EX1 wurde hingegen vorerst mit maximal 512 GByte angekündigt.

Die PNY EX1 soll laut dem Bericht mit USB 3.1 Gen1 arbeiten, womit die gleiche Datenrate von 5 Gbit/s wie bei USB 3.0 zur Verfügung stünde. In der Praxis erreichen SSDs über USB 3.0 in der Regel nicht mehr als 450 MB/s. Daher verwundert die Leistungsangabe von bis zu 530 MB/s beim Lesen. Denkbar ist ein Irrtum: Entweder arbeitet die SSD doch mit USB 3.1 Gen2 (10 Gbit/s) oder die Angabe gilt nur generell für die intern verbaute SSD, die höchstwahrscheinlich per SATA-auf-USB-Bridge-Chip mit der externen Schnittstelle kommuniziert. Die Schreibrate wird mit 450 MB/s beziffert und die Markteinführung für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Auch hier liegen keine Preisvorstellungen vor.

PNY Elite ähnelt der Samsung Portable T3

Im Scheckkartenformat mit Aluminiumgehäuse erinnert die PNY Elite als zweite externe SSD des Herstellers optisch an die Samsung Portable SSD T3. Während Samsungs externer Datenträger mit bis zu 2 TByte erhältlich ist, begnügt sich PNY mit 240 und 480 GByte. Die erwartete Leistung von 430 MB/s lesend und 400 MB/s schreibend passt zu USB 3.0. Die PNY Elite soll im Juli in den USA auf den Markt kommen. USB 3.1 und den neuen Steckertyp C werde es erst in einer späteren Version geben.

PNY Elite SSD
PNY Elite SSD (Bild: The SSD Review)