5/7 Adata Ultimate SU800 SSD im Test : Mit gleichem 3D-NAND schneller als die MX300

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Praxistests

Über die graue Schaltfläche „+ xx Einträge anzeigen“ sind weitere SSDs vergleichbar. Bei den M.2/PCIe-SSDs kommt ein anderes Mainboard zum Einsatz, weshalb die Vergleichbarkeit nicht zu hundert Prozent gegeben ist. Die einzelnen Diagramme lassen sich über die orangenen Pfeile wechseln.

Installation & Programmstart

Keine Schwächen zeigen sich bei Installation und Programmstart. Bei der Installation gehört die SU800 zu den schnelleren Vertretern, auch wenn die zeitlichen Unterschiede allgemein gering sind.

Entpacken & Kopieren

Als Paradedisziplin der Adata SU800 entpuppt sich das Entpacken des Windows-ISO-Abbilds. Die knapp 4 GByte große Datei entpacken beide Modelle in 19 Sekunden. Mit Blick auf die Zehntelsekunden wird auch die SATA-Referenz in Form der Samsung 850 Evo V2 geschlagen. Schneller sind im Grunde nur PCIe-SSDs.

Beim Kopiertest erweist sich die SU800 mit 512 GByte durchaus erneut als Gewinner: Weniger als 50 Sekunden erreichen nur wenige SATA-SSDs. Das 256-GB-Modell versagt dagegen kläglich: Im Schnitt mehr als zweieinhalb Minuten dauerte die Aufgabe. Selbst die langsame Crucial BX200 ist fast 45 Sekunden schneller.

Das Ergebnis überraschte und veranlasste die Redaktion zu einer genaueren Analyse, die im Abschnitt Kopierschwäche analysiert zu finden ist.

Ratings

Insgesamt schneidet die Adata SU800 besser als die Crucial MX300 mit gleichem Speicher ab. Dies gilt sowohl für das 512-GB-Modell als auch die kleine Variante mit 256 GByte. Da die 512-GB-Version auch in den Praxistests ihren „SLC-Turbo“ voll ausnutzen kann, liegt sie hier deutlich weiter vorn.

Leistungsaufnahme

Mit dem Windows-Energiesparplan „Höchstleistung“ benötigt die Adata SU800 im Leerlauf mehr Energie als die Crucial MX300 und viele weitere Modelle. Wird der Energiesparmodus in den Windows-Optionen ausgewählt und damit das „Link Power Managment“ aktiviert, sinkt die Leistungsaufnahme bei Inaktivität drastisch: 40 Milliwatt (256 GB) und 50 Milliwatt (512 GB) sind ein gutes Resultat, auch wenn Crucial und Samsung noch sparsamer sein können.

Unter Last liegt die Leistungsaufnahme je nach Szenario zwischen 1,59 und 2,33 Watt (256 GB) respektive 1,67 und 2,65 Watt (512 GB). Die Ergebnisse sind Durchschnittswerte für einen festgelegten Testabschnitt. Zu Beginn benötigen die SSDs dank SLC-Cache weniger Energie. Wie bei allen SSDs mit einem solchen Zwischenspeicher müssen die Daten anschließend noch aus dem Cache gesichert werden, was nachträglich Energie kostet.

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