Acer Spin 7 im Test: Passiv gekühltes Convertible aus Alu mit 14-Zoll-Display 3/4

Jan-Frederik Timm et al. 68 Kommentare

14-Zoll-Display mit schmalen Rändern

Das 14 Zoll große Display des Spin 7 löst in Full HD auf, auf 14 Zoll ist die Darstellung aus normalem Abstand aber trotzdem sehr fein. Weil die vertikalen Ränder sehr dünn ausfallen, ist das Notebook in der Breite überdurchschnittlich kompakt. Überzeugen können auch der Kontrast von fast 1.300:1 und die sehr guten Blickwinkel. Mit einer maximalen Helligkeit von knapp 320 cd/m² ist das Display allerdings vergleichsweise dunkel. Die Homogenität der Ausleuchtung ist gerade noch gut, zum rechten Rand fällt sie um bis zu 19 Prozent gegenüber der Mitte ab. Auf schwarzem Hintergrund zeigt sich darüber hinaus Backlight-Bleeding: In allen vier Ecken sind leicht gelb leuchtende Höfe beziehungsweise Balken am Display-Rand zu sehen.

Im Arbeitsalltag kann das spiegelnde Display in Räumen oder im Schatten aufgrund der Blickwinkel und des hohen Kontrastes bei gleichzeitig hoher Schärfe überzeugen. Wer auf mehr maximale Helligkeit angewiesen ist, ist beim Spin 7 allerdings fehl am Platz, und werden Filme in dunkler Umgebung betrachtet, können die Lichthöfe negativ aufstoßen.

Akkulaufzeit und Geräuschemissionen

Trotz relativ kleinen Akkus von nur 42 Wattstunden schlägt sich das Spin 7 in beiden Akkutests vergleichsweise gut. Neben dem Verzicht auf eine höhere Auflösung für das 14-Zoll-Display profitiert das Convertible von Intels Kaby-Lake-Generation und der geringen TDP der CPU.

Im Alltag ist sechs bis acht Stunden Arbeiten bei aktiviertem WLAN im Browser möglich. Zur CES 2017 war nur an einem Tag der Einsatz des Netzteils erforderlich, die anderen Messetage überstand das Spin 7 problemlos.

Kein Lüfterrauschen, kein Spulenfiepen

Dank passiver Kühlung werden Anwender zu keiner Zeit von einem rauschenden oder zirpenden Lüfter gestört. Umso positiver ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass auch andere Störgeräusche ausbleiben: Zu keiner Zeit war im Test Spulenfiepen aus dem sehr dünnen Gehäuse zu vernehmen.

Gute Tastatur ohne Hintergrundbeleuchtung

Trotz der dünnen Basis verfügt die verbaute Tastatur über einen angenehmen Hub. Es tippt sich, insbesondere im Vergleich zu den neuen MacBook Pro 2016, deutlich weicher. Ein Nachteil hat die kompakte Bauform aber doch: Eine Hintergrundbeleuchtung gibt es nicht, laut Acer war hierfür kein Platz. Keine Probleme bereitet beim Umgewöhnen das Layout, das mit klassischen Pfeiltasten und großer Enter-Taste nicht von der Norm abweicht.

Überzeugen kann auch das Touchpad, dessen Oberfläche einen sehr geringen Reibwert bietet. Separate Knöpfe gibt es nicht, gedrückt werden kann überall. Am unteren Rand fällt das allerdings leicher als am oberen.

Die Eingabewerkzeuge waren damit ein weiterer gewichtiger Grund dafür, dass die Berichterstattung von der CES 2017 nach extrem kurzer Umgewöhnungszeit sofort einfach und schnell von der Hand ging.

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