Kaby-Lake-Mainboards: Z270-, H270-, B250-Chipsatz auch bei ASRock in mATX 2/2

Frank Meyer 20 Kommentare

ASRock-Mainboards mit B250-Chipsatz

Zweimal M.2 und nur noch USB 3.0

Im unteren Preisbereich bei den Mainboards für Kaby Lake siedelt ASRock genau wie Asus, Gigabyte und auch MSI Hauptplatinen mit dem B250-Chipsatz im Portfolio an. Oftmals durch den Einsteigerchipsatz etwas Stiefmütterlich behandelt, bieten diese mit dem Sockel LGA1151 bestückten Platinen doch auch die grundlegenden Funktionen, um die sich mit der neuen Prozessorgeneration ergebenen Vorteile auszuschöpfen. Über den von ASRock komplett umgestalteten Webauftritt werden vom Hersteller gleich zum Start von Kaby Lake fünf B250-Mainboards offen gelegt. Das B250 Pro4 und das Fatal1ty B250 Gaming K4 gehören zu den Vertretern im ATX-Formfaktor. Nahezu identisch in der Ausstattung, aber im kompakteren Micro-ATX-Format ausgelegt, sind die Mainboard-Modelle B250M Pro4 und Fatal1ty B250M Performance.

ASRock B250-Mainboards

Während die beiden ATX-Varianten mit B250-Chipsatz lediglich einen der beiden M.2-Slots für schnelle SSDs voll ausreizen und der zweite Slot nur zweifach angebunden ist (PCIe 3.0 x2), sind bei den beiden kompakteren Ablegern beide Steckplätze über PCIe-3.0-x4 voll angebunden. Gleich ziehen alle bei den USB-Ports: Sechs USB-3.0-Buchsen, von denen drei am I/O-Panel verbaut sind und einer über Typ C realisiert ist, können als Novum in dieser Klasse gezählt werden.

Komplett ohne USB der zweiten Generation bei den Einsteigerplatinen

Auf den alten USB-2.0-Standard wird bei der Neuauflage mit B250-Chipsatz bei ASRock gänzlich verzichtet. SATA 3.0 (6 Gbit/s) ist genau wie schon bei den jeweiligen Derivaten mit B150-Chipsatz über sechs Anschlüsse geboten. Gleiches gilt für die weitere Ausstattung, welche die „AURA RGB LED“ genannte LED-Beleuchtung der Fatal1ty-Platinen einschließt.

Die Preise sind bislang noch nicht offiziell bestätigt

Die beiden Hauptplatinen der Pro4-Familie sind mit offiziell bislang unbestätigten Preisen von 95 US-Dollar und 102 US-Dollar ausgepreist, während das Fatal1ty B250 Gaming K4 und das Fatal1ty B250M Performance mit möglichen Preisen von 124 US-Dollar respektive 105 US-Dollar nur wenig teurer gehandelt werden. Für die ähnlich ausgestatteten Schwestermodelle mit B150-Chip werden aktuell Preise von zum Teil deutlich unter 100 Euro im Einzelhandel aufgerufen. Somit ist davon auszugehen, das die (Euro-)Preise der neuen Mainboards mit B250-Chipsatz sich an dieser Marke orientieren werden.